Polizei, Kriminalität

BPOLI EF: Wochenendrückblick der Bundespolizei

18.12.2017 - 16:16:38

Bundespolizeiinspektion Erfurt / BPOLI EF: Wochenendrückblick der ...

Thüringen / Erfurt - Einer zunächst verbalen Auseinandersetzung folgte der Angriff mit einem Kopfstoß ins Gesicht eines Reisenden in einer Regionalbahn. Der Vorfall ereignete sich am 15. Dezember gegen 23.30 Uhr in einem Zug, der von Erfurt nach Sangerhausen unterwegs war. Im weiteren Verlauf schlug der Täter dem 39-jährigen Geschädigten auch noch mehrfach mit der Faust ins Gesicht und verletzte diesen. Der bislang unbekannte männliche Täter soll circa 50 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß und von kräftiger Statur sein. Er hat eine Halbglatze und war zur Tatzeit mit einem hellen Pullover, einer dunkelblauen Kapuzenjacke und einer blauen Jeans bekleidet. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet und wertet derzeit die Videoaufzeichnungen aus dem Zug aus. Darüber hinaus sucht sie Zeugen der Tat. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Erfurt unter der Rufnummer + 49 (0) 361 65983 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Am Samstag, den 16. Dezember gegen 4.30 Uhr, beobachteten Sicherheits-Mitarbeiter im Parkhaus am Erfurter Hauptbahnhof, wie ein Mann eine Frau bedrängte. Als die Sicherheitskräfte eingriffen, hockte die Frau eingeschüchtert am Boden, während sich der Mann drohend über sie beugte. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem 18-jährigen nepalesischen Staatsangehörigen um den ehemaligen Freund der jungen Frau handelte. Vor Ort gerufene Bundespolizisten durchsuchten den Mann und fanden dabei geringe Mengen an Betäubungsmitteln. Außerdem hatte er einen Beschluss des Amtsgerichts Erfurt dabei, der es ihm untersagte, sich der Frau zu nähern. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,13 Promille. Gegen den Mann hat die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Gegen 6.30 Uhr fanden Bundespolizisten einen 19-jährigen somalischen Staatsangehörigen, der schlafend auf einem der Bahnsteige im Erfurter Hauptbahnhof lag. Der junge Mann war so stark alkoholisiert, dass er nicht mehr selbstständig stehen konnte. Er wurde in Gewahrsam genommen und der Notarzt gerufen. Dieser veranlasste die Einlieferung des 19-Jährigen ins Katholische Krankenhaus. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellte sich zudem heraus, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhielt. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Am Sonntag, den 17. Dezember gegen 9.00 Uhr, stellten Bundespolizisten neun irakische Staatsangehörig im Aufenthaltsraum des Erfurter Hauptbahnhofes fest. Bei den Personen handelte es sich um eine irakische Großfamilie, von denen keiner eine Genehmigung für den Aufenthalt im Bundesgebiet hatte. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz ein und brachte die Personen zur Erstaufnahmeeinrichtung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nach Suhl.

Am Nachmittag gegen 15.00 Uhr wurde die Bundespolizei vom Sicherheitspersonal eines Drogeriemarktes im Erfurter Hauptbahnhof gerufen. Ein 35-jähriger Deutscher hielt sich trotz eines Hausverbotes in dem Markt auf. Das Hausverbot war wegen wiederholten Diebstahls gegen den Mann verhängt worden. Und auch diesmal hatte er wieder versucht, etwas zu stehlen. Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung sechs Flaschen Schnaps in der Jacke des 35-Jährigen, der ohne festen Wohnsitz ist. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,42 Promille. Der Mann bekam eine erneute Anzeige wegen des versuchten Diebstahls und wurde zunächst auf freiem Fuß belassen. Gegen 18.00 Uhr dann war der 35-Jährige erneut in dem Drogeriemarkt erwischt worden. Und auch hier hatte er wieder versucht, zwei Flaschen Schnaps zu stehlen. Diesmal nahmen die Beamten den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.

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