Polizei, Kriminalität

BPOL NRW: Nach Urkundenfälschung zurück ins Herkunftsland

08.10.2018 - 17:01:51

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Nach Urkundenfälschung ...

Düsseldorf - Die Einreise eines kosovarischen Staatsangehörigen endete am Wochenende am Flughafen Düsseldorf bei der Bundespolizei. Der Mann wurde bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Pristina festgestellt.

Der 27-Jährige legte bei der Einreisekontrolle einen kosovarischen Reisepass mit einem schweizerischen Aufenthaltstitel vor. Durch das geschulte Auge des Bundespolizisten fiel direkt eine Fälschung des Aufenthaltstitels auf. Bei genauerer Betrachtung wurden deutliche Unterschiede bei den Sicherheitsmerkmalen der Karte zum Original festgestellt. Anschließend wurde Kontakt zu den Schweizer Behörden aufgenommen und es stellte sich heraus, dass der Mann nicht in der Schweiz gemeldet war und auch nicht in Besitz eines Aufenthaltstitels ist. Dieser vorgelegte Aufenthaltstitel ist auf eine andere Person ausgestellt worden. Nach erfolgter Befragung und Fertigung einer Strafanzeige unter anderem wegen Urkundenfälschung wurde die Person mit einem Flug nach Pristina zurückgewiesen.

Des Weiteren wurde bei einem albanischen Staatsangehörigen im Rahmen einer Ausreisekontrolle nach Dublin ebenfalls eine Manipulation einer italienischen Identitätskarte festgestellt. Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Dokuments wurden markante Spuren am Lichtbild festgestellt, so dass sich der Verdacht erhärtete, dass das Lichtbild ausgewechselt wurde. Aufgrund begründeter Zweifel an der Echtheit des Dokuments wurde eine Strafanzeige wegen unerlaubtem Aufenthalt und Einreise, sowie wegen Urkundenfälschung gestellt. Der 23-Jährige wurde ebenfalls nach Pristina zurückgewiesen.

Eine Anzeige wegen Beleidung gab es für zwei deutsche Männer, die im Rahmen der Einreisekontrolle eines Fluges aus Istanbul den eingesetzten Bundespolizisten permanent ins Wort fielen und diese sogar als "Spacken" oder "Arschloch" bezeichneten. Nach anschließender Feststellung der Personalien, sowie der Aufnahme der Anzeige wurden die beiden Männer entlassen und konnten ihre Heimreise antreten.

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