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BPOL NRW: Gesuchter Straftäter flieht vor zivilen Bundespolizisten

11.07.2018 - 14:01:41

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Gesuchter Straftäter ...

Hürth - Zuerst floh der gesuchte Straftäter vor den zivilen Bundespolizisten und dann gab er auch noch falsche Personalien an. Die Polizisten ließen sich aber nicht täuschen und forderten die Aushändigung seines Pass in der nahegelegenen Wohnung. Nach polizeilicher Überprüfung kamen zwei Haftbefehle zum Vorschein: Der Bulgare wurde festgenommen.

Dienstagnachmittag sollte ein Reisender wegen einer fehlenden Fahrkarte in der Regionalbahn 48 durch zivile Bundespolizisten kontrolliert werden. Der 23-Jährige ergriff jedoch umgehend die Flucht auf den Bahnsteig im Bahnhof Hürth Kalscheuren. Die Polizisten stellten ihn noch im Personentunnel und legten ihm umgehend Handschellen an. Zunächst gab er gegenüber den Beamten einen Namen an, ohne ein Ausweisdokument vorzuweisen, dieses reichte den Beamten aber nicht aus. In seiner nahe gelegenen Wohnung ließen die Beamten sich seinen Ausweis zeigen und nach einer Abfrage im Fahndungssystem kamen zwei Haftbefehle zum Vorschein: Die Staatsanwaltschaft Wuppertal und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf fahndeten nach dem Bulgaren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, da er zu insgesamt 3495 Euro Geldstrafe verurteilt wurde oder ersatzweise für 260 Tage ins Gefängnis muss. Weiterhin suchte das Amtsgericht Mettmann nach dem Polizeibekannten, ebenfalls wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Da der Bulgare die Geldstrafe nicht abwenden konnte, wird er die nächsten 260 Tage im Gefängnis verbringen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges ein. Ebenfalls muss der Gesuchte sich wegen seiner falschen Namensangabe verantworten.

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