Kriminalität, Polizei

BPOL NRW: Bundespolizei ermittelt nach Gleisüberschreitung und Kollision zwischen Zug und Fahrrad

12.09.2022 - 10:28:38

BPOL NRW: Bundespolizei ermittelt nach Gleisüberschreitung und Kollision zwischen Zug und Fahrrad. Köln - Lebensgefährliche Aktion: Freitagabend (09. September) überquerte ein Unbekannter mit seinem Fahrrad auf den Schultern die Gleise auf Höhe Neurather Ring in Köln. Der Triebfahrzeugführer eines Schnellzuges verspürte einen Schlag und leitete umgehend eine Schnellbremsung ein. Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten, auch mit Unterstützung eines Hubschraubers, den Bereich weiträumig ab. Das demolierte Fahrrad wurde gefunden, der Mann flüchtete - scheinbar unverletzt.

Freitagabend gegen 22:30 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Bundespolizei über einen möglichen Personenunfall auf der Bahnstrecke Leverkusen-Opladen Richtung Köln. Die Gleise wurden umgehend für den Bahnverkehr gesperrt und der Bereich weiträumig, auch mit Unterstützung eines Hubschraubers der Bundespolizei, abgesucht. Der Triebfahrzeugführer, der mit seinem Schnellzug auf der Strecke fuhr, bemerkte einen Mann, welcher mit seinem Fahrrad auf den Schultern die Gleise überquerte. Nachdem er einen Schlag an der linken Seite verspürte, leitete er bei einer Geschwindigkeit von ca. 150 km/h eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise erfasste der Zug nur das Fahrrad, der Mann flüchtete nach Zeugenaussagen in ein angrenzendes Waldgebiet. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten das zerstörte Fahrrad sicher und gaben die Bahnstrecke wieder frei. Durch den Vorfall hatten 13 Züge eine Gesamtverspätung von 574 Minuten, zwei Züge fielen teilweise aus.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor der lebensgefährlichen Abkürzung über den Gleisbereich. Züge nähern sich nahezu lautlos und können nicht ausweichen. Der Bremsweg bei hoher Geschwindigkeit kann mehrere Hundert Meter betragen. Gerade im Dunkeln oder an schwer einsehbaren Streckenabschnitten, können Gefahrenbremsungen mitunter nicht mehr rechtzeitig eingeleitet werden. Eigene Vorsicht - bester Unfallschutz! Mehr Informationen unter www.bundespolizei.de.

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