Polizei, Kriminalität

BPOL NRW: Bundespolizei bilanziert unruhigen Einsatzverlauf bei Fananreise zum Hbf.

05.11.2018 - 00:41:20

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Bundespolizei ...

Bielefeld - Anlässlich der Drittligabegegnung DSC Arminia Bielefeld gegen den FC St. Pauli am heutigen Sonntagnachmittag (04.11.2018) war die Bundespolizei und Landespolizei mit erhöhtem Polizeiaufkommen im Einsatz, um eine sichere An- und Abreise der Fußballfans sicherzustellen.

In der Anreisephase nutzen ca. 250 Anhänger des FC St. Pauli einen Regelzug von Osnabrück in Richtung Bielefeld. Während der Zugfahrt kam es zu gezielten Provokationen gegen die begleitenden Polizeibeamten. Als die Zugbegleitkräfte der Bundespolizei die Identität der Provokateure mit Halt im Bahnhof Melle feststellen wollten, folgte eine Solidarisierung aller Beteiligten im Zug gegen die eingesetzten Beamten.

Die Beamten der Bundespolizei wurden unvermittelt körperlich und mit mitgeführten PVC Stangen angegriffen. Aufgrund des Ausmaß der Angriffe gegen die eingesetzten Polizeibeamten musste für ca. 30-40 Minuten die Streckengleise im Bahnhof Melle gesperrt werden, da sich eine Vielzahl von Personen im Gleisbereich aufhielten. Mit starken Unterstützungskräften der Landespolizei Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie Kräften der Bundespolizei aus Osnabrück gelang es die Situation zu beruhigen.

Aufgrund der Straftaten und dass es den Gewaltstraftäter zunächst gelang in der Masse der friedlichen Fußballfans unter zu tauchen, wurde durch die Bundespolizei mit Unterstützung der Landespolizei NRW im Hbf. Bielefeld "Aufgang Neues Bahnhofsviertel" eine polizeiliche Bearbeitungsstrasse zur Täteridentifizierung eingerichtet.

Hierbei konnten schon vor Ort 18 Tatverdächtige identifiziert wer-den. Durch die Bundespolizei wurden 18 Strafverfahren wegen Landfriedensbruch sowie wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Die Vielzahl an aufgefundenen Vermummungsmaterial, sowie Zahnschutz, Quarzhandschuhe und weitere PVC Stangen wurde durch die Bundespolizei zunächst sichergestellt.

Die identifizierten "Problemfans" wurden mit eigens dafür alarmierte und mit Hubschraubern eingeflogene Bereitschaftskräfte der Bundesbereitschaftspolizei nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen gegen 19.20 Uhr nach Hamburg zurückbegleitet.

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