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BPOL NRW: Beschmutzer-Trick - Taschendiebstahlfahnder der Bundespolizei nimmt Diebstahlstrio fest - Koreaner blieb 2.500 Euro Schaden erspart.

12.10.2017 - 12:46:50

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / BPOL NRW: Beschmutzer-Trick - ...

Essen - Der Beschmutzer-Trick: Das Opfer wird "versehentlich" mit einer Flüssigkeit bekleckert. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das mitgeführte Gepäck.

Den oben beschriebenen Trick hatten gestern Nachmittag (11. Oktober) drei Taschendiebe "auserkoren", um an den Rucksack eines Reisenden zu kommen. Dabei hatten sie ihre Rechnung jedoch nicht mit Taschendiebstahlsfahndern der Bundespolizei gemacht. Diese observierten sie bereits seit geraumer Zeit und konnten zwei Täter festnehmen.

Gegen 15:50 Uhr hatten sich die drei Diebe einen Reisenden aus Korea als Opfer ausgesucht. Auf dem Bahnsteig beschmutzte einer der Diebe die Jacke des 51-jährigen Koreaners aus Seoul, um ihn kurz darauf auf die Verschmutzung hinzuweisen.

Der 51-Jährige stellte seinen Rucksack ab, um seine Jacke zu reinigen. Dabei wurde er lautstark durch den Dieb in ein Gespräch verwickelt. Abgelenkt durch die Verschmutzung und das Gespräch, stahl ein weiteres Mitglied des Trios den Rucksack und flüchtete vom Bahnsteig.

Während ihres kriminellen Treibens waren die Diebe bereits im Fokus der Bundespolizei. Im Personentunnel sollte der Dieb mit seiner Beute festgenommen werden. Dieser riss sich jedoch los ließ den Rucksack fallen und konnte trotz Verfolgung entkommen.

Der zweite Taschendieb nutzt die Verfolgung seines Komplizen und nahm erneut den Rucksack des Koreaners an sich, um ebenfalls damit zu flüchten. Er konnte samt Rucksack festgenommen werden. Auch der Dieb, welcher den Beschmutzer-Trick durchgeführt hatte, konnte auf dem Bahnsteig festgenommen werden.

Weil sich in dem Rucksack des 51-Jährigen neben diversen Dokumenten und einem Smartphone auch Bargeld befand, blieb ihm so ein erheblicher Sachschaden erspart.

Nach Rücksprache mit der Essener Staatsanwaltschaft wurden die beiden Taschendiebe (17, 29) die aus Algerien und Frankreich stammen und sich ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufhalten, in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort werden sie heute einem Haftrichter vorgeführt.

Die Bundespolizei leitete gegen die beide Männer, die unter anderem wegen Diebstahlsdelikten polizeibekannt sind, ein Strafverfahren wegen schweren Diebstahls ein.

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