Kriminalität, Polizei

Borsfleth - Heute Morgen wurde die Bundespolizei über ein lebensgefährliches Fehlverhalten am Bahnübergang Borsfleth (Kreis Steinburg) informiert.

09.01.2023 - 13:20:30

BBorsfleth - Autofahrer überquert Bahnübergang trotz Rotlicht und senkender Schranken - Zug muss bremsen - Bundespolizei sucht Zeugen

Ein Zug der Nordbahn musste am Bahnübergang Borsfleth im Verlauf der L 119 auf der Fahrt von Hamburg nach Itzehoe eine Schnellbremsung einleiten, weil sich ein PKW auf dem Bahnübergang befand.

Eine Bundespolizeistreife wurde entsandt und stellte fest, dass ein Autofahrer das Rotlicht und die sich senkenden Bahnschranken am Bahnübergang ignoriert hatte und mit hoher Geschwindigkeit über den Bahnübergang gefahren war. Dabei hatte er beide Halbschranken touchiert.

Der Autofahrer soll 300m hinter dem Bahnübergang angehalten haben, um sich den Schaden an seinem Fahrzeug anzugucken; dann war er weitergefahren.

Dieses lebensgefährliche Fehlverhalten beinhaltet gleich zwei Straftaten und ist kein Kavaliersdelikt. Die Bundespolizei hat Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Verkehrsunfallflucht eingeleitet.

Jetzt sucht die Bundespolizei Zeugen: Wer hat am heutigen Tage (09.01.2023) gegen 10.00 Uhr am Bahnübergang Borsfleth einen silbernen PKW mit einem vermutlich männlichen Fahrer gesehen? Sollte jemand den Vorfall beobachtet und sich das Kennzeichen gemerkt haben, bitte melden sie sich bei der Bundespolizei in Flensburg unter 0461/31320 oder bei jeder Polizeidienststelle.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Überqueren sie einen Bahnübergang nur, wenn dieser frei befahrbar ist und kein Lichtzeichen leuchtet. Sollten Sie noch schnell "rüberfahren" wollen, so spielen Sie mit Ihrem Leben. Die Züge fahren dort mit hoher Geschwindigkeit und haben einen sehr langen Bremsweg.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
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