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Polizei, Stra?enverkehr

Bilanz der Schwerpunktwoche Handy und Gurt

16.03.2021 - 16:47:41

Landespolizeiamt / Bilanz der Schwerpunktwoche Handy und Gurt

Kiel - Im Rahmen einer Kontrollwoche vom 08.03.2021 bis 14.03.2021 f?hrte die Landespolizei verst?rkt Verkehrskontrollen durch. Im Fokus der Kontrollen standen Verst??e gegen die Gurtpflicht und Verst??e gegen das Handyverbot am Steuer (Ablenkung am Steuer).

Hier die Gesamtbilanz der gesamten Kontrollwoche:

- Insgesamt wurden 8515 Fahrzeuge kontrolliert,

- dabei wurden insgesamt 905 Gurtverst??e festgestellt, in 24 F?llen wurden Kinder nicht ordnungsgem?? gesichert,

- in 782 F?llen waren Verkehrsteilnehmer durch die verbotene Nutzung von Mobiltelefon etc. abgelenkt und m?ssen nun mit einem Bu?geld rechnen,

- in 51 F?llen endete f?r die Fahrzeugf?hrer die Fahrt, da sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Sie m?ssen nun mit Bu?geld- bzw. Strafverfahren oder einer l?ngeren Zwangspause als Autofahrer rechnen.

Das bedeutet, dass etwa jeder zehnte Fahrzeuginsasse nicht angeschnallt war. Das ist ein viel zu hoher Wert, der nachdenklich macht. Die Landespolizei wird die Gurtpflicht bei ihrer Verkehrssicherheitsarbeit im Blick behalten und die Verkehrsteilnehmer f?r das Thema sensibilisieren. Die passiven Sicherheitssysteme moderner Kraftfahrzeuge (Airbag, Gurt, Gurtstraffer etc.) k?nnen nur im Zusammenwirken optimal funktionieren, um gr??tm?glichen Schutz der Insassen zu bieten. Sicherheitsgurte retten Leben. Die Schwere der Unfallfolgen bzw. ob ein Fahrzeuginsasse unverletzt bleibt oder stirbt, h?ngt oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht. Die Landespolizei hat 2020 insgesamt mehr als 11.000 Verst??e gegen die Gurtpflicht festgestellt. Auf die ordnungsgem??e Sicherung von Kindern in Kraftfahrzeugen (Kindersitz) wird im Rahmen der Verkehrs?berwachung auch zuk?nftig besonders geachtet.

Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion war das Thema Ablenkung, also die verbotswidrige Nutzung von Handy, Smartphone und Co. am Steuer. Mit steigender Tendenz hat sich die Ablenkung durch Smartphones, Tablets oder andere elektronische Ger?te zu einem Risikofaktor f?r Verkehrsunf?lle entwickelt. Vielf?ltige internationale Studien stellen fest, dass jeder 7. bis 10. Verkehrsunfall auf diese Art von Ablenkung zur?ckzuf?hren sein d?rfte. H?here Geldbu?en und Fahrverbote drohen, wenn man mit einem Handy, Tablet o. ?. in der Hand am Steuer angetroffen wird. Die Sanktionsh?he beginnt bei 100 Euro. Sollte w?hrend des Versto?es eine Gef?hrdung vorliegen, werden sofort ein einmonatiges Fahrverbot verh?ngt und 150 Euro Geldbu?e f?llig. Im Falle eines tats?chlichen Unfalls, also mit Sachbesch?digung, betr?gt die Sanktionsh?he 200 Euro. Auch hier tritt dann ein einmonatiges Fahrverbot in Kraft. Das Verbot betrifft aber nicht nur die Lenkenden von Kraftfahrzeugen, sondern auch die Radfahrenden; die Sanktionsh?he beginnt hier mit 55 EUR.

Die verbotene Fahrerablenkung durch elektronische Ger?te ist auch zuk?nftig ein deutlicher ?berwachungsschwerpunkt der Landespolizei. Auf Initiative der Landespolizei Schleswig-Holstein wurde mit Jahresbeginn 2021 bundesweit eine neue Unfallursache "Ablenkung durch elektronische Ger?te" eingef?hrt, um zuk?nftig genauere Aussagen zu diesem mittlerweile allt?glichen Ph?nomen treffen zu k?nnen.

R?ckfragen bitte an:

Marcel Schmidt - Pressesprecher - Ministerium f?r Inneres, l?ndliche R?ume und Integration Schleswig-Holstein Landespolizeiamt M?hlenweg 166 24116 Kiel Telefon: +49 (0)431 160 61420 E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/58623/4865525 Landespolizeiamt

@ presseportal.de