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Obs, Polizei

BGleisläufer stoppen Züge

06.11.2019 - 16:11:24

Bundespolizeiinspektion Kassel / BGleisläufer stoppen Züge

Immenhausen / Kassel - In gleich zwei Fällen mussten am vergangenen Dienstag Züge, wegen Personen auf den Gleisen, eine Schnellbremsung einlegen. Bei beiden Vorfällen wurde zum Glück niemand verletzt.

Im Bahnhof Immenhausen sprangen gestern (5.11.), gegen 15.30 Uhr, zwei bislang unbekannte Männer vor eine einfahrende Regiotram aus Richtung Hofgeismar. Der Triebfahrzeugführer machte sofort eine Schnellbremsung und kam so noch rechtzeitig zum Halten.

Anschließend stiegen die beiden Männer, offensichtlich unbekümmert, in die Bahn und fuhren mit bis zum Halt in Vellmar (Einkaufszentrum).

Die Gleisspringer waren ca. 165 - 170 cm groß und dunkel gekleidet. Einer der Männer trug eine Brille. Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten sich bei der Bundespolizei zu melden.

Ein zweiter Fall ereignete sich gegen 14.30 Uhr.

Im Bereich der Schwanenwiese zwang eine bislang unbekannte Frau einen Güterzug zur Schnellbremsung. Nach Mitteilung des Lokführers lief die Frau mitten auf den Gleisen in Richtung Kassel. Auch der Achtungspfiff hätte sie nicht beeindruckt, sie blieb auf den Schienen stehen. Etwa 30 Meter vor der Frau kam der Zug zum Halten.

Nach Einschätzung des Bahnmitarbeiters machte die Frau, die offensichtlich kein Deutsch verstand, einen verwirrten Eindruck. Der Lokführer verständigte die Bundespolizei und konnte seine Fahrt anschließend, zunächst in Schrittgeschwindigkeit, fortsetzen.

Eine Nahbereichsfahndung nach der Gleisläuferin blieb erfolglos. Personenbeschreibung: Die Unbekannte trug braune Stiefel, hatte lange, gelockte Haare und führte eine rote Umhängetasche mit sich.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat in beiden Fällen ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet.

Wer Angaben zu beiden Fällen machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

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Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel Heerstr. 5 34119 Kassel Pressesprecher Klaus Arend Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0175/90 28 384 E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_koblenz

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