Polizei, Kriminalität

Betrüger erfolgreich mit Gewinnspieltrick

05.12.2018 - 18:11:34

Polizeiinspektion Rostock / Betrüger erfolgreich mit ...

Rostock - "Auto oder Bargeld - herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!" - was für einen 76-Jährigen zunächst wie eine gute Nachricht klang, entwickelte sich zu einem dreisten Betrug.

Bereits am Montag wurde der Rostocker von einer bislang unbekannten Frau angerufen. Dabei gratulierte sie zu einem angeblichen Gewinn in Höhe von 49.000 Euro. Bei diesem Telefonat wurde dem 76-Jährigen mitgeteilt, dass er nur einen Tag später weitere Informationen zur Geldübergabe erhalten würde.

Tatsächlich erhielt der vermeintliche Gewinner am Dienstag den erwarteten Anruf. Ein Mann erklärte nun, das Geld werde nur überwiesen, wenn der Rostocker STEAM-Guthabenkarten im Wert von 900,00 Euro kaufen würde. Der 76-Jährige besorgte STEAM-Guthabenkarten und übergab die dazugehörigen Codes an die Betrüger.

Diese wurden jedoch immer dreister und teilten dem Mann mit, dass die Gewinnsumme tatsächlich höher ist und er sogar 94.000 Euro gewonnen hätte. Er wurde aufgefordert weitere 4.000 Euro zu überweisen. Der Rostocker wurde nun misstrauisch, beendete das Telefonat und informierte umgehend die Polizei. Das Kriminalkommissariat Rostock ermittelt nun wegen Betrugsverdacht.

Die Polizei rät erneut, ein gesundes Misstrauen zu bewahren. Leisten Sie keine Vorauszahlungen für einen vermeintlichen Gewinn!

Seriöse Gewinn- oder Lotteriegesellschaften verlangen keine Gebühren!

Geben Sie nie Gutschein- oder Kartencodes an Dritte weiter! Mit der Weitergabe des Codes ist Ihr Geld in fremden Händen!

Sprechen Sie mit Eltern, Großeltern sowie Verwandten und klären sie diese über die Gefahren auf!

Weitere Infos unter: www.polizei-beratung.de

OTS: Polizeiinspektion Rostock newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/108765 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_108765.rss2

Rückfragen zu den Bürozeiten: Polizeiinspektion Rostock Pressestelle Dörte Lembke 18057 Rostock Ulmenstr. 54 Telefon: 0381/4916-3040 E-Mail: pressestelle-pi.rostock@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de

Interesse an Informationen und Tipps in Echtzeit? www.twitter.com/polizei_rostock https://www.facebook.com/Polizei.HRO.LRO

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Angriff auf Polizisten - Ermittler: Migranten in Ankerzentrum wollten Beamte töten. Nun ermittelt die Kripo wegen schwerer Straftaten gegen einige der Männer. Erst war es nur ein Polizeieinsatz wegen Ruhestörung im Bamberger Ankerzentrum, dann mussten immer mehr Beamte wegen der Randale von Flüchtlingen anrücken. (Politik, 11.12.2018 - 17:58) weiterlesen...

Flüchtlingen wird in Bamberg Tötungsabsicht vorgeworfen. Den eritreischen Staatsangehörigen wird auch besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Männer sollen am frühen Morgen mit weiteren Bewohnern des Flüchtlingsheims in Bamberg Sicherheitsmitarbeiter und Polizisten angegriffen und sich verbarrikadiert haben. Außerdem sollen sie Feuer gelegt haben. Die vier Hauptverdächtigen sollen morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei der Randale wurden elf Menschen verletzt. Bamberg - Nach dem Gewaltausbruch in einem Ankerzentrum im oberfränkischen Bamberg wird gegen vier Bewohner wegen versuchter Tötungsdelikte ermittelt. (Politik, 11.12.2018 - 17:42) weiterlesen...

Polizei untersucht mögliche Pannen im Fall Georgine. Das Thema werde derzeit von verschiedenen Dienststellen und den Behörden aufgearbeitet, erklärte die Polizei. Konkretere Antworten wurden angekündigt. Der mutmaßliche Mörder von Georgine Krüger wurde vor einer Woche festgenommen - zwölf Jahre nach ihrem Verschwinden. Er wurde fünf Jahre später wegen sexuellen Missbrauchs einer anderen Jugendlichen angezeigt und verurteilt. Berlin - Die Berliner Kriminalpolizei versucht, mögliche Pannen bei der Suche nach dem Mörder der 14-jährigen Georgine Krüger aufzuklären. (Politik, 11.12.2018 - 12:46) weiterlesen...

Beamte sollen Dienstgeheimnisse an Mafia verraten haben. Es werde gegen fünf Beschuldigte wegen Verrats von Dienstgeheimnissen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Duisburger Staatsanwaltschaft auf Anfrage der dpa. Dabei handele es bei um zwei Polizisten, eine Regierungsbeschäftigte der Polizei, eine Mitarbeiterin der Stadt Wesseling und eine ehemalige Mitarbeiterin der Stadt Duisburg. Sie alle sollen illegal Informationen an mutmaßliche Mafiosi oder deren Helfer weitergegeben haben. Duisburg - Die Anti-Mafia-Ermittlungen der Behörden erstrecken sich in Nordrhein-Westfalen auch auf Beamte. (Politik, 06.12.2018 - 17:22) weiterlesen...