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Polizei, Kriminalit?t

(BC)(HDH)(GP)(UL) Polizeipr?sidium Ulm - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipr?sidiums Ulm: Ermittler beschlagnahmen Waffen.

15.10.2020 - 19:12:22

Polizeipr?sidium Ulm / Polizeipr?sidium Ulm - ...

Ulm - Im Rahmen eines gro? angelegten Einsatzes haben am heutigen Morgen rund 400 Polizeibeamte des Polizeipr?sidiums Ulm in Kooperation mit den Landeskriminal?mtern Baden-W?rttemberg und Bayern, den Polizeipr?sidien Einsatz, Aalen, Ravensburg, Reutlingen, Schwaben Nord, Schwaben S?d/West und M?nchen sowie den Spezialeinsatzkommandos mehrerer Bundesl?nder 17 Wohnungen und ein Waldst?ck nach Beweismitteln durchsucht. Die durchsuchten Objekte befinden sich in M?nchen, den Landkreisen Augsburg, Biberach, Esslingen, G?nzburg, Kempten, Sigmaringen, T?bingen und Ostallg?u sowie dem Ostalb- und Rems-Murr-Kreis.

Hintergrund ist ein bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gef?hrtes Ermittlungsverfahren gegen derzeit 19 Beschuldigte unter anderem wegen des Verdachts des Versto?es gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis, wonach sich bewaffnete Personen in Wehrmachtsuniformen in einem Geb?ude im Landkreis Biberach getroffen haben sollen. Die daraufhin mit Hochdruck gef?hrten Ermittlungen der Kriminalpolizei Ulm ergaben einen Verdacht gegen weitere Personen. Demnach sollen die Tatverd?chtigen, bei denen es sich um M?nner und Frauen zwischen 27 und 77 Jahren handelt, mit Wehrmachtsuniformen und mit Waffen ausgestattet in einem Waldst?ck zusammen gekommen sein und unter anderem Kriegsszenarien nachgestellt haben. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Tatverd?chtigen weder beh?rdliche Genehmigungen zum Veranstalten dieser Treffen noch zum F?hren der Waffen gehabt haben. Es besteht weiterhin der Verdacht, dass die M?nner und Frauen auch Waffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, benutzten und Kleidung trugen, auf denen verfassungsfeindliche Symbole angebracht sind.

Im Rahmen der am Donnerstag erfolgten Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler unter anderem Computer, eine Vielzahl an Waffen, Munition, Uniformteile, Fahrzeuge und verfassungsfeindliche Symbole. Die Einsatzkr?fte fanden ?berdies Granaten, f?r deren Begutachtung Sprengstoffexperten angefordert wurden. Im Landkreis Sigmaringen wurden zwei Z?ndkapseln unter Aufsicht der Fachkr?fte kontrolliert gesprengt. Bei einem der Beschuldigten stellten die Ermittler au?erdem Bet?ubungsmittel sicher. In den Landkreisen Esslingen, Sigmaringen und dem Rems-Murr-Kreis stellten die Ermittler eine solche Anzahl an Waffen sicher, dass zu deren Abtransport Lkw ben?tigt wurden.

Sachverst?ndige sollen nun kl?ren, ob die sichergestellten Waffen echt sind oder ob es sich um sogenannte Anscheinswaffen handelt.

Die Tatverd?chtigen kamen vorerst wieder auf freien Fu?.

Aufgrund der Vielzahl an Beweismitteln dauern die Durchsuchungsma?nahmen an. Die Auswertung der sichergestellten Gegenst?nde wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

?ber das Ergebnis der andauernden Durchsuchungen wird zu gegebener Zeit nachberichtet.

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Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

Melanie Rischke, Tel. 0711/921-4400, E-Mail: pressestelle@stastuttgart.justiz.bwl.de

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Ulm Telefon: 0731 188-0 E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110979/4735586 Polizeipr?sidium Ulm

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