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Polizei, Kriminalität

(BC,GP,UL) Region - Polizei warnt vor Telefonbetrügern / Erneut brachten am Mittwoch falsche Polizisten einen Senior aus Ulm um sein Erspartes.

10.10.2019 - 12:06:51

Polizeipräsidium Ulm / Region - Polizei warnt vor ...

Ulm - Knapp 60 Fälle registrierte das Polizeipräsidium Ulm am Mittwoch.

Gegen 9.30 Uhr klingelte bei einem Senior aus Ulm das Telefon. Eine Betrügerin gab sich als Kriminalbeamtin aus und erzählte dem Mann, dass eine Einbrecherbande festgenommen worden sei. Zur Sicherung seines Eigentums solle er sämtliche Wertsachen aus seinem Schließfach bei der Bank holen, denn die Bankmitarbeiter seien in die Einbruchserie verwickelt. Die Wertsachen solle er zusammen mit seinem Geld vor sein Haus legen. Die Kriminalpolizei werde die Sachen in Sicherheit bringen und sich später wieder melden. Der gutgläubige Senior folgte den Anweisungen. Nachdem ein Anruf der Polizei ausblieb flog der Betrug auf. Die Wertsachen hatte ein unbekannter Täter abgeholt. Ein weiterer Senior hatte Glück. Auch er wäre beinahe auf die Masche reingefallen. Der Mann war bereits bei der Bank und hatte seine Goldmünzen abgeholt. Anstatt wie von den Betrügern gefordert, nach Hause zu gehen, ging er zur Polizei. Die klärte den Senior über die Betrugsmasche auf. Bei rund 50 weiteren Anrufen im Ulmer Stadtgebiet scheiterten die Betrüger.

Im Alb-Donau-Kreis scheiterten Telefonbetrüger in Blaustein und in Dornstadt.

Ebenso im Landkreis Biberach. Dort ließ sich ein Senior aus Laupheim nicht übers Ohr hauen.

Auch im Landkreis Göppingen versuchten die Betrüger erneut, Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Anrufe gingen bei Menschen in Albershausen, Göppingen und Uhingen ein.

Um sich vor falschen Polizeibeamten zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

- Die Polizei fragt Sie nicht am Telefon nach Wertsachen, ohne dass Sie zuvor eine Anzeige erstattet haben. Geben Sie daher am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. - Betrüger wählen ihre Opfer häufig anhand des Vornamens aus dem Telefonbuch aus. Daraus können sie oftmals Rückschlüsse auf das Alter ziehen. Senioren werden bevorzugt übers Ohr gehauen. Überlegen Sie sich also, ob sie zumindest ihren Vornamen löschen oder abkürzen lassen. - Bewahren Sie Ruhe und gehen Sie nicht auf derartige Forderungen ein. - Rufen Sie die 110 oder Ihre Polizeidienststelle an. Benutzen Sie dabei niemals die Rückruftaste. - Notieren Sie sich die auf Ihrem Telefon angezeigte Nummer des Anrufers. - Prägen Sie sich möglichst Stimme und Besonderheiten der Sprache des Anrufers ein. - Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer Polizei, falls Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sind.

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

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Holger Fink, Polizeipräsidium Ulm, Pressestelle, Telefon: 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

OTS: Polizeipräsidium Ulm newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110979 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110979.rss2

Rückfragen bitte an:

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