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Polizei, Kriminalit?t

(BC)(GP)(HDH)(UL) Region - Polizei warnt vor Telefonbetr?gern / Mit Schockanrufen und anderen Betrugsmaschen versuchten Betr?ger am Dienstag in der Region Kasse zu machen.

10.02.2021 - 13:22:33

Polizeipr?sidium Ulm / Region - Polizei warnt ...

Ulm - Gegen 13 Uhr klingelte das Telefon bei der Seniorin in Illerkirchberg. Der Anrufer gab sich als Arzt eines Krankenhauses aus. Angeblich wurde ein Angeh?riger mit Corona ins Krankenhaus eingeliefert. Dieser w?rde nun im Sterben liegen. Geholfen werden k?nne ihm nur mit einem Pr?parat aus den USA. Das w?rde ?ber 40.000 Euro kosten. Man m?sse sich jedoch schnell entscheiden. Danach legte der Anrufer auf. Sichtlich geschockt rief die Frau ihren Angeh?rigen an. Wie sich herausstellte, war dieser kerngesund und nicht im Krankenhaus. Zwei weitere gleiche Anrufe registrierte die Polizei im Bereich Erbach. Dar?ber hinaus versuchten Telefonbetr?ger in insgesamt 23 weiteren F?llen in der Region die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Vielfach gaben sie sich auch als "falsche Enkel" und "falsche Polizisten" aus. In allen F?llen gingen die Betr?ger leer aus.

Telefonbetr?ger sind derzeit wieder sehr aktiv (wir berichteten), und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelm??ig vor den Betr?gern. Sie sind erfinderisch und schl?pfen in unterschiedliche Rollen. Betr?ger rufen meist bei ?lteren Menschen an und bitten sie kurzfristig um Geld. Vorget?uscht wird eine Notlage oder ein finanzieller Engpass, beispielsweise ein Immobilienkauf. Die Lage wird immer ?u?erst dringlich dargestellt, um die Opfer unter Druck zu setzen. Sobald sie bereit sind zu bezahlen, wird ein Bote geschickt, um das Geld abzuholen. Haben die Betroffenen die geforderte Summe nicht zu Hause, wird er gebeten, unverz?glich zur Bank zu gehen, um dort den Betrag abzuheben. Die Polizei empfiehlt: Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Anrufern, vor allem, wenn bestimmte Forderungen gestellt werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betr?ger w?hlen ihre Opfer h?ufig anhand des Vornamens aus dem Telefonbuch aus. Daraus k?nnen sie oftmals R?ckschl?sse auf das Alter ziehen. Senioren werden bevorzugt ?bers Ohr gehauen. ?berlegen Sie sich also, ob sie zumindest ihren Vornamen l?schen oder abk?rzen lassen. Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielte Fragen an den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen. Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer. Achtung: Betr?ger k?nnen diese Nummern auch f?lschen. ?bergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenst?nde an unbekannte Personen. Geben Sie niemals pers?nliche Informationen weiter. Legen Sie den H?rer auf, wenn ihnen etwas merkw?rdig erscheint. Sprechen Sie nicht am Telefon ?ber ihre pers?nlichen oder finanziellen Verh?ltnisse. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten ?ber den Anruf. Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 oder ihre ?rtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie dabei nicht die R?ckruffunktion. Wichtige Tipps zum Schutz von Telefonbetr?gern erhalten Sie in der Brosch?re "Vorsicht, Abzocke!" oder im Internet unter www.polizei-beratung.de

Joachim Schulz, Tel. 0731/188-1111

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Ulm Telefon: 0731 188-0 E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110979/4834953 Polizeipr?sidium Ulm

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