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Polizei, Kriminalit?t

(BC)(GP)(HDH)(UL) Region - Mainacht in Zeiten von Corona / Die Polizei nimmt auch die Eltern in die Pflicht.

27.04.2021 - 16:27:27

Polizeipr?sidium Ulm / Region - Mainacht in ...

Ulm - Traditionell machen sich Kinder und Jugendliche in der Nacht zum 1. Mai auf den Weg, um ihren Mitmenschen Streiche zu spielen. Ein Scherz tut keinem weh. Daher ist gegen wohl ?berlegte und originelle Maischerze auch nichts einzuwenden, sagt die Polizei. Doch was einst originell und witzig erschien, ist heute vielen zu langweilig. Stattdessen werden die Scherze zu Straftaten und der Alkoholmissbrauch nimmt zu. Im vergangenen Jahr kam es zu folgenden Vorf?llen in der Region: (BC) In Laupheim nahmen zwei Jugendliche Verkehrsschilder mit. Dabei wurden sie von Zeugen beobachtet. Die Polizei kam und nahm einen der beiden fest. Das Verkehrszeichen, das er dabei hatte, wurde zun?chst sichergestellt und anschlie?end wieder zur?ckgebracht.

(GP) Im Landkreis G?ppingen waren Schmierfinken unterwegs. Geb?ude in G?ppingen und Rechberghausen wurden durch Unbekannte besch?digt. Sie bespr?hten die W?nde. F?r die Entfernung der Graffitis war eine Spezialfirma notwendig.

(HDH) Im Landkreis Heidenheim montierten Scherzbolde im letzten Jahr bei mehreren Gemeinden die Ortsschilder ab. Anschlie?end vertauschten sie sie untereinander. F?r die betroffenen Kommunen ein gro?er Aufwand, die Ortsschilder wieder an den urspr?nglichen Standorten anzubringen.

(UL) Einen provisorischen Kreisverkehr bauten Unbekannte in Eggingen ab. Die Bauteile warfen Sie anschlie?end in den Stra?engraben. Gl?cklicherweise resultierte dadurch kein Unfall. Die Stra?enmeisterei musste anr?cken und den Kreisverkehr wiederaufbauen.

Die Polizei mahnt: Die Nacht zum 1. Mai ist kein "Ausnahmetag". Schon gar keiner, an dem die Polizei ein Auge zudr?ckt. Ganz im Gegenteil: Wie jedes Jahr wird sie verst?rkt unterwegs sein. Neben Jugendschutz und Verkehrskontrollen wird sie dabei auch die Einhaltung der "Corona-Regeln" ?berwachen. Nach der aktuell g?ltigen Corona-Verordnung d?rfen sich so maximal zwei Jugendliche, die nicht in einem Haushalt leben, treffen und um die H?user ziehen. Au?erdem besteht in der Zeit von 22 bis 5 Uhr eine Ausgangsbeschr?nkung. Der Aufenthalt au?erhalb der eigenen Wohnung ist dann nur noch mit triftigen Gr?nden erlaubt. Verst??e stellen Ordnungswidrigkeiten dar und ziehen ein Bu?geld nach sich. Die Polizei appelliert daher an die Eltern und Erziehungsberechtigten: Besprechen Sie mit Ihren Kindern, was erlaubt ist und was nicht. Zeigen Sie die Folgen falschen Verhaltens auf und sensibilisieren Sie vor allem im Hinblick auf die Beschr?nkungen und deren Sinn. Aber auch darauf, was gef?hrlich ist. Die Polizei hofft, dass in der kommenden Mainacht vor allem Vernunft herrscht, keine Sch?den zu beklagen sind und die eine oder andere gute Idee - im Rahmen des Erlaubten - zur Ermunterung aller beitr?gt. Denn es sei durchaus erlaubt, andere zum Lachen zu bringen. Aber ein guter Spa? sei es nur, wenn alle lachen k?nnen, sagt die Polizei. Die Polizei w?nscht allen einen guten Start in den Mai ohne b?ses Erwachen am Folgetag.

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Joachim Fakler / Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.sts.oe@polizei.bwl.de

R?ckfragen bitte an:

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