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Polizei, Kriminalit?t

(BC) Berkheim / Schemmerhofen - Rehe kreuzen Wege / Zwei Wildunf?lle ereigneten sich am Sonntag bei Berkheim und Schemmerhofen.

29.03.2021 - 12:13:02

Polizeipr?sidium Ulm / Berkheim/Schemmerhofen - Rehe ...

Ulm - Gegen 14.30 Uhr war ein Mazda zwischen Ochsenhausen und Berkheim unterwegs, als pl?tzlich ein Reh ?ber die Fahrbahn lief. Der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr das Tier an. Das Reh rannte danach weiter. Den Sachschaden an dem Fahrzeug sch?tzt die Polizei auf ungef?hr 5.000 Euro.

In den Wald fl?chtete ein Reh nach dem Zusammensto? mit einem Auto bei Schemmerhofen. Ein VW war gegen 20.15 Uhr zwischen Schemmerhofen und Schemmerberg unterwegs, als pl?tzlich das Tier seinen Weg kreuzte. Der Sachschaden an dem Pkw blieb gering.

Im Fr?hjahr und im Herbst sind die Stra?en f?r Wild und Autofahrer in dieser Beziehung am gef?hrlichsten. Das ist Anlass f?r die Polizei, zu besonderer Aufmerksamkeit zu mahnen. Denn: Je gr??er das Tier, desto gef?hrlicher wird der Unfall f?r die Menschen im Auto. Bei Zusammenst??en mit schwerem Rehwild entstehen meist hohe Sachsch?den von Tausenden Euro an den Fahrzeugen. Ein Beleg, dass hohe Kr?fte bei den Unf?llen wirken. Die Polizei r?t, besonders in den fr?hen Morgenstunden, bei D?mmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen. Besondere Vorsicht gilt auf Stra?en, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Denn die Schilder werden gerade dort aufgestellt, wo sich h?ufig Wildunf?lle ereignen. Dort halten sich Tiere gerne auf Gr?nstreifen, Feldern und Wiesen auf. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein. Sind Wildtiere neben oder auf der Stra?e, gilt f?r Autofahrer: Abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Das Tier hat so die M?glichkeit zur Flucht. Mit der Warnblinkanlage werden nachfolgende Autofahrer gewarnt. F?r den Hintermann gilt: Sicherheitsabstand einhalten, denn der Vorausfahrende muss vielleicht wegen Wild pl?tzlich bremsen. Sind die Tiere weg, kann mit Schrittgeschwindigkeit weitergefahren werden. Wildtiere halten sich oft in Gruppen auf. Sieht man eines, k?nnen weitere Tiere in der N?he sein. Kommt es trotzdem zum Unfall, muss die Unfallstelle umgehend abgesichert werden. Also Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen. Verletzte oder get?tete Wildtiere d?rfen auf keinen Fall angefasst oder mitgenommen werden. Die verletzten Tiere k?nnten in Panik geraten oder mit Krankheiten infiziert sein. Am besten ist, die Polizei zu verst?ndigen. Die informiert den zust?ndigen Jagdp?chter. Eine Wildunfallbescheinigung erh?lt der Autofahrer dann bei der Polizei. Damit kann er seinen Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.

++++0590245 0589421

Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.sts.oe@polizei.bwl.de

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