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Polizei, Kriminalität

Bad Salzuflen. Zeugen für versuchten Einbruch gesucht.

21.11.2019 - 11:43:42

Polizei Lippe / Bad Salzuflen. Zeugen für versuchten Einbruch ...

und dem Canada Pension Plan Investment Board für die Aufzüge geboten haben. Daneben wird über eine weitere Zusammenarbeit zwischen Advent, Cinven und dem Abu Dhabi Investment Authority spekuliert. Offenes Interesse hat der finnische Wettbewerber Kone bekundet, dieser könnte sich dabei ebenfalls mit Finanzinvestoren zusammen tun, Gerüchten zufolge könnten sich die Finnen CVC und oder die asiatische Hillhouse Capital ins Boot holen. Analysten trauen dem Aufzuggeschäft einen Wert von bis zu 17 Milliarden Euro zu.

Die Erlöse aus einem Verkauf oder Börsengang braucht der Konzern, um seine Sanierung finanzieren zu können. "Löcher stopfen" will Konzernchefin Merz damit jedoch nicht. Eine Kapitalerhöhung soll ebenfalls nicht nötig sein.

Auch für das Stahlgeschäft soll es ein Zukunftskonzept geben. Es soll im Dezember dem Aufsichtsrat der Sparte vorgestellt und mit den Arbeitnehmervertretern besprochen werden. Das Geschäft leidet unter Überkapazitäten, Preisdruck und hohen Rohstoffkosten. Nachdem die Fusion mit dem europäischen Geschäft von Tata Steel in diesem Jahr geplatzt war, arbeitet das Management an einem Restrukturierungsplan, der auch den Abbau von 2000 Stellen vorsieht. Dabei will Thyssenkrupp es aus eigener Kraft schaffen. Auch im Stahlhandel will sich das Unternehmen auf seine eigene Entwicklung konzentrieren.

Insgesamt hat Thyssenkrupp für den Konzern bislang die Streichung von 6000 Stellen angekündigt. Dabei schloss das Management nicht aus, dass ein Abbau darüber hinaus nötig sein könnte.

Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr Thyssenkrupp wegen der vielen Probleme einen deutlich höheren Verlust ein als im Vorjahr. Dazu drückten Restrukturierungskosten sowie Rückstellungen für ein Kartellverfahren. So stieg der Fehlbetrag im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 (Ende September) um ein Vielfaches von 62 Millionen auf 304 Millionen Euro. Die Dividende strich der Konzern. Analysten hatten auf eine unveränderte Ausschüttung von 0,15 Euro je Aktie gehofft.

Besserung ist für das laufende Jahr nicht zu erwarten. Thyssenkrupp geht im Stahlgeschäft von einer schwächeren Entwicklung aus. Insgesamt hat Thyssenkrupp für Restrukturierungen im laufenden Geschäftsjahr zudem einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag vorgesehen. Der Verlust soll daher noch höher ausfallen als im Vorjahr. Thyssenkrupp kassierte zudem seine Mittelfristziele für das Geschäftsjahr 2020/21.

@ presseportal.de