Obs, Polizei

Aus der Verkehrsunfallstatistik für den Landkreis Rostock

18.05.2018 - 12:11:31

Polizeiinspektion Güstrow / Aus der Verkehrsunfallstatistik für ...

Güstrow - Im Landkreis Rostock, dem Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Güstrow, wurden im Jahr 2017 insgesamt 7622 Verkehrsunfälle erfasst. Das sind gegenüber dem Vorjahr 305 oder 4,2% Unfälle mehr als 2016 (7317). Die Anzahl der Unfälle mit verunglückten Personen (leicht, schwer und tödlich verletzte Menschen) ist im Vergleich zu 2016 mit 715 gleich geblieben. Allerdings wurden bei diesen Unfällen im Jahr 2017 mehr Menschen geschädigt. So starben im letzten Jahr 15 Personen. Zwei mehr als 2016. Auch die Zahl der Verletzten ist mit 997 im Jahr 2017 um 46 gestiegen. 214 Schwerverletzte (+25) und 783 leichtverletzte (+21) waren zu beklagen.

Die Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personen- bzw. hohem Sachschaden werden, wie in den vergangenen Jahren auch, von Vorfahrtsfehlern angeführt. Aus 986 Unfällen, die dazu heranzuziehen waren, sind 174 (17,6 %) auf diese Ursache zurückzuführen. Es folgen nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit (153), das Fahren unter Alkoholeinfluss (71) und falsches Überholen (46 Unfälle).

10,0% aller Verkehrsunfälle werden von Fahrzeugführern der Altersgruppe zwischen 18-25 Jahren, 6,1% ab 75 Jahren verursacht. Dies ist weitgehend identisch mit dem Vorjahr.

Im Jahr 2017 verließen 1364 Fahrzeugführer unerlaubt den Unfallort. Also bei beinahe jedem fünftem Unfall! Und das sind nicht nur Bagatellfälle. 65 Personen wurden bei solchen Unfällen verletzt.

2393 Wildunfälle machen einen Anteil von 31,4 % aller Unfälle aus.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Bekämpfung der Hauptunfallursachen wurde im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Güstrow auch im Jahr 2017 eine Vielzahl von Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Beamten ahndeten über 40.000 Ordnungswidrigkeiten, darunter über 30.000 Geschwindigkeitsverstöße. 3600 Fahrzeuginsassen wurden ohne Gurt, 371 unter Alkohol- und 105 Fahrzeugführer unter Einwirkung von Betäubungsmitteln angetroffen.

Die Verkehrsunfallstatistik listet aber nicht nur Zahlen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten auf, sie dient auch der Analyse und ist eine Grundlage der Arbeit der Verkehrsunfallkommission des Landkreises. So wurde anhand der Statistik eine Unfallhäufung am Abzweig B 104/A19, Anschlussstelle Güstrow, Richtung Berlin, erkannt. Zur besseren Erfassung der Verkehrssituation durch die Fahrzeugführer wird hier zum einen die Beschilderung angepasst und teilweise vergrößert, aber auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit, von dort 70 km/h, stärker überwacht.

Seit Anfang des Jahres 2018 sind im Landkreis Rostock bereits drei tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer zu verzeichnen. Im gesamten Land MV waren es bis Anfang April 24. Vor diesem Hintergrund wird die Polizei den Kontrolldruck auch weiterhin aufrechterhalten und flankiert von der Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" für mehr Sicherheit auf den Straßen von Mecklenburg-Vorpommern sorgen.

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