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Polizei, Kriminalität

Anrufe Falscher Polizeibeamter bei Goldschmieden, Juweliere

09.01.2020 - 11:06:42

Polizeipräsidium Koblenz / Anrufe Falscher Polizeibeamter bei ...

Koblenz - Über die Betrugsdelikte im Zusammenhang mit Anrufen von Tätern, die sich als Polizeibeamte ausgeben, ist bereits berichtet worden.

Die Betrüger haben sich nun eine neue Masche ausgedacht, um an Vermögenswerte ihrer Opfer zu kommen. So ist aktuell festzustellen, dass gezielt Goldschmiede oder Juweliere zu Hause angerufen werden. Dabei wird auf die ausgeübte Tätigkeit eingegangen, um dann eine Gefahrenlage zu schildern. Beispielsweise wird vorgegeben, dass in der Ortschaft in der Nähe der Wohnung aktuell Mitglieder einer Diebsbande festgenommen werden konnten. Weitere Täter seien flüchtig und stellen eine Bedrohung dar. Das Opfer wird dann dazu gebracht, seine Vermögenswerte in Sicherheit zu bringen. Sie werden angeblich durch die Polizei abgeholt und sollen gut sichtbar außerhalb der Wohnung abgelegt oder gar übergeben werden.

Damit ist das Ziel der Betrüger erreicht. Der Schmuck oder auch Bargeld sind in ihrer Hand.

- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.

- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das machen nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie immer die Nummer selbst.

- Sie können sich aber auch an die örtliche Polizeiinspektion wenden.

- Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selbst wählen können.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Koblenz

Telefon: 0261 103-2018 (Lars Brummer) E-Mail: ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.koblenz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117715/4487188 Polizeipräsidium Koblenz

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