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Polizei, Kriminalit?t

Angebliche Microsoft-Mitarbeiter rufen an

06.01.2021 - 17:42:30

Polizeiinspektion Aurich/Wittmund / Angebliche ...

Aurich/Wittmund - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter rufen an

Am Montag dieser Woche ist leider ein Gesch?digter aus der Samtgemeinde Brookmerland auf die Masche der angeblichen Mitarbeiter der Firma Microsoft reingefallen. Dar?ber hinaus gab es Anfang dieser Woche zwei weitere Versuchstaten mit dieser Vorgehensweise. Das Vorgehen ist seit Jahren immer gleich. Der T?ter / die T?terin ruft an und versucht h?ufig in Englisch oder gebrochenem Deutsch als angeblicher Microsoft-Mitarbeiter Zugang zum Computer des potentiellen Opfers und den darauf befindlichen Daten zu erlangen. Dazu behauptet der Anrufer, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat ben?tige. Der Anrufer bietet sofort seine Hilfe an und fordert die Opfer auf, eine Fernwartungssoftware auf ihrem Ger?t zu installieren. Mit dieser Software sollen die Probleme angeblich schnell gel?st werden.

Mit diesem Programm haben die Betr?ger allerdings auch von au?en Zugriff auf den Rechner ihrer Opfer und k?nnen sensible Daten, beispielsweise Passw?rter f?r das Online-Banking, aussp?hen. Manchmal verlangen sie auch f?r ihre "Serviceleistung" Geld. Weigern sich die Betroffenen zu zahlen, drohen die T?ter, den Rechner zu sperren oder mit einem Datenverlust. Im vorliegenden Fall in Brookmerland gelang es dem T?ter w?hrend des Fernzugriffs, das Online-Banking des Gesch?digten zu nutzen und einen Geldbetrag im unteren vierstelligen Bereich zu ergaunern. In einem anderen Fall, Anfang der Woche in Esens, sollte die angerufene Dame u.a. Gutscheincodes erwerben. Ihr kam die Sache komisch vor und sie wandte sich an die Polizei.

Damit Sie nicht auf die Betr?ger reinfallen, hier einige Tipps:

Seri?se Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben, LEGEN SIE EINFACH DEN H?RER AUF!

Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto-oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.

Gew?hren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Sollten Sie Opfer geworden sein, dann trennen Sie ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. ?ndern Sie ?ber einen nicht infizierten Rechner unverz?glich betroffene Passw?rter.

Lassen Sie Ihren Rechner ?berpr?fen und das Fernwarteprogramm auf Ihrem Rechner l?schen.

Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der T?ter gelangt sind.

Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits get?tigte Zahlungen zur?ck holen k?nnen.

Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Sie k?nnen den Betrugsversuch zus?tzlich bei Microsoft melden: www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

R?ckfragen bitte an:

Polizeiinspektion Aurich/Wittmund Pressestelle Wiebke Baden Telefon: 04941 606104 E-Mail: pressestelle@pi-aur.polizei.niedersachsen.de http://www.pi-aur.polizei-nds.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/104233/4805812 Polizeiinspektion Aurich/Wittmund

@ presseportal.de