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Polizei, Kriminalität

Achtung vor Taschendieben

04.12.2019 - 15:16:59

Polizeipräsidium Rheinpfalz / Achtung vor Taschendieben

Ludwigshafen - Unbemerkt schleichen sie sich an und greifen zu: Taschendiebe. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn das Gedränge in den Innenstädten und auf Weihnachtsmärkten zunimmt, herrschen perfekte Bedingungen für die Langfinger. Von insgesamt 602 Fällen im Jahr 2018 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz insgesamt 62 Taschendiebstähle im Dezember angezeigt (10,3%). Insgesamt entstand im Jahr 2018 ein Schaden von 187.283 Euro.

Geschickt nutzen die Diebe einen unachtsamen Moment aus und klauen Brieftaschen, Handys oder andere Wertgegenstände. Dabei nutzen sie einfach Techniken, um nicht aufzufallen. Sie schauen meist leicht nach unten oder schauen vor und zurück. Sie meiden dabei den Augenkontakt mit ihren potentiellen Opfern, die sie im Vorfeld genau beobachten. Um ihre Hand beim Stehlen zu verstecken, verdecken sie diese oft mit einem Mantel, Schal oder einem anderen Gegenstand. Dann suchen sie die körperliche Nähe zu ihren Opfern, rempeln diese an, verwickeln sie in Gespräche oder bieten ihre Hilfe an. Auch durch ein kleines Missgeschick, bei dem die Kleidung des Opfers verschmutzt wird, kommen Taschendiebe ihrem arglosen Gegenüber näher. Mit Fingerfertigkeit und verschiedenen Tricks versuchen sie dann ihre Opfer zu verwirren oder abzulenken. Die Diebe arbeiten dabei oft in Gruppen: Der Erste lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter.

Es geht für die Diebe aber auch einfacher: Wer mit seinem Geldbeutel in der Seitentasche der offenen Jacke oder in der hinteren Hosentasche herumläuft, lädt die Langfinger geradezu ein, Beute zu machen. Deshalb sollten Sie gerade in Menschenmengen auf keinen Fall nachlässig sein. Folgende Tipps helfen dabei, den Langfingern die Diebestour zu vermasseln:

- Lassen Sie Ihre Tasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt und tragen Sie Ihre Hand oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper. Taschen sollten auch stets geschlossen sein.

- Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen werden.

- Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.

- Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

- Bieten Sie Fremden beim Bezahlen keinen Einblick in Ihre Brieftasche.

- Achten Sie in einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

- Hängen Sie Ihre Handtasche nie an eine Stuhllehne.

- Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

- Kontrollieren Sie in engen Zeitabständen, ob Ihre Wertgegenstände noch vorhanden sind.

- Im Falle eines Diebstahls, gilt es immer und schnellstmöglich die Polizei hinzuzuziehen. Ebenso sollten entwendete Giro- oder Kreditkarten unter der zentralen Notrufnummer 116 116 sofort gesperrt werden. Damit Ihre Debitkarte (z.B. girocard, früher EC-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, für das Sie lediglich eine Unterschrift brauchen, müssen Sie den Verlust bei der Polizei melden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.

- Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie.

- Sobald Ihnen etwas oder jemand verdächtig vorkommt, haben Sie keine Scheu und rufen die Polizei über 110.

Weitere Informationen gibt es auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter: http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/mediena ngebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Schutz gegen Taschendiebstahl erhalten Sie unter nachfolgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-u nd-einbruch/taschendiebstahl/?L=0

Haben Sie weitere Fragen, die Ihre Sicherheit betreffen? Dann kontaktieren Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen gern! Kontaktdaten der polizeilichen Beratungsstellen finden Sie unter nachfolgendem Link: https://www.polizei.rlp.de /de/aufgaben/praevention/kriminalpraevention/ansprechpartner/

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz Hannah Michel Telefon: 0621-963-1550 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117696/4458630 Polizeipräsidium Rheinpfalz

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