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Polizei, Kriminalit?t

91-J?hrige von angeblichem Enkel betrogen - Polizei sucht Zeugen

19.11.2020 - 13:47:28

Polizei Dortmund / 91-J?hrige von angeblichem Enkel betrogen - ...

Dortmund - Lfd. Nr.: 1274

Enkeltrickbetr?ger haben gestern (18. November) in Dortmund-Scharnhorst zugeschlagen. Eine 91-J?hrige brachten sie um einen vierstelligen Bargeldbetrag. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Ihren ersten eigenen Angaben zufolge erhielt die Dortmunderin gegen 11 Uhr den ersten Anruf. Ihr angeblicher Enkel sei an einem Verkehrsunfall beteiligt gewesen, schilderte ihr dieser. Dabei sei eine Frau gestorben und wenn er nun nicht einen gro?en Geldbetrag aufbringe, m?sse er ins Gef?ngnis.

In drei Telefonaten setzte der unbekannte T?ter - unterst?tzt von einem angeblichen Staatsanwalt, der sich immer wieder in das Gespr?ch mit einschaltete - die 91-J?hrige massiv unter Druck. Bis sie sich bereit erkl?rte, gegen 16.20 Uhr Bargeld an einen unbekannten Mann zu ?bergeben. Dieser erschien an ihrer Haust?r in einem Mehrfamilienhaus am Ende der Kafkastra?e.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die im dortigen Bereich eine verd?chtige Person und/oder ein verd?chtiges Fahrzeug gesehen haben. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: ca. 25 bis 30 Jahre alt, ca. 175 bis 180 cm gro?, dickliche Statur, dunkelbraunes lockiges Haar, bekleidet mit einer dunkelblauen Jeanshose und einer dunkelbraunen Jacke. Er trug eine braune Umh?ngetasche bei sich.

Hinweise gehen bitte an den Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.

Immer wieder warnt die Polizei vor der miesen Masche der Enkeltrickbetr?ger. Kl?ren Sie daher ?ltere Verwandte und Bekannte auf und geben Sie Ihnen die folgenden Pr?ventionstipps mit auf den Weg:

- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon um Geld bittet!

- Legen Sie einfach den Telefonh?rer auf, sobald Ihr Gespr?chspartner - zum Beispiel ein angeblicher Enkel oder eine Enkelin- um Geld von Ihnen bittet! Vergewissern Sie sich bei der Familie, ob der Anrufer ein wirklicher Verwandter ist.

- Rufen Sie ihn oder Sie unter den Ihnen bekannten Rufnummern zur?ck.

- ?bergeben Sie Ihr Geld niemals an unbekannte Personen!

- Informieren Sie sofort die Polizei ?ber die 110, wenn Ihnen ein Anruf verd?chtig vorkommt. Wichtig: Dies gilt nicht nur f?r den Fall, dass Sie Opfer eines Betr?gers geworden sind, sondern auch falls Sie direkt aufgelegt haben.

- Betr?ger begeben sich noch immer gerne ?ber das Telefonbuch auf die Suche nach potenziellen Opfern. Sie halten Ausschau nach Namen, die auf ?ltere Personen schlie?en lassen. ?berlegen Sie, in welchem Umfang Sie noch im Telefonbuch vertreten sein m?ssen. Vielleicht ist es sinnvoll, zumindest den Vornamen l?schen zu lassen.

Journalisten wenden sich mit R?ckfragen bitte an:

Polizei Dortmund Pressestelle Nina Kupferschmidt Telefon: 0231-132 1026 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4768186 Polizei Dortmund

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