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(517 / 2018) Göttinger Ermittlern gelingt Schlag gegen mutmaßliche Drogenhändlerbande - Ca.

05.10.2018 - 11:46:41

Polizeiinspektion Göttingen / Göttinger Ermittlern ...

Göttingen - Landkreis Göttingen Freitag, 28. September 2018

GÖTTINGEN/MENGERSHAUSEN/BOVENDEN (jk) - Mit vom Amtsgericht Göttingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassenen Beschlüssen haben Drogenermittler der Polizeiinspektion Göttingen am vergangenen Freitagmorgen (28.09.18) in Bovenden und Mengershausen (Landkreis Göttingen) die Wohnungen und Fahrzeuge zweier mutmaßlicher Drogenhändler durchsucht. Die Maßnahmen erstreckten sich außerdem auf einen Imbiss in Göttingen, den einer der beiden Tatverdächtigen betreibt.

Bei der Durchführung kamen Beamte der Zentralen Polizeidirektion und drei Spezialsuchhunde aus Göttingen und Hannover zum Einsatz. Insgesamt waren 30 Beamte im Dienst.

Drogenermittler des 2. Fachkommissariats waren den beiden 26 und 43 Jahre alten Tatverdächtigen bereits seit Anfang Februar intensiv auf der Spur. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen finanzierten beide Männer ihren überwiegenden Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Drogen. Dabei gingen sie nach Erkenntnissen der Beamten arbeitsteilig vor.

Der ältere der beiden Männer ist bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich bekannt. Über den 26-Jährigen gab es bislang in dieser Hinsicht keine polizeilichen Erkenntnisse. Die erfolgreichen Durchsuchungen am vergangenen Freitag führten zum Auffinden von insgesamt etwa 45.000 Euro Bargeld, das mutmaßlich aus Drogengeschäften stammt, einer nicht geringen Menge Kokain und ca. 700 Gramm Marihuana.

Die Ermittler beschlagnahmten darüber hinaus eine kostbare Uhrensammlung, zwei Schreckschusspistolen, mehrere Notebooks, Handys, Tablets, Speichermedien sowie weiteres Beweismaterial. Der 43 Jahre alte Beschuldigte ist Inhaber einer Waffenbesitzkarte. In seiner Wohnung fanden die Einsatzkräfte mehrere auf ihn eingetragene scharfe Schusswaffen (eine Schrotflinte, einen Revolver, eine halbautomatische Waffe) und Munition. Diese wurden zum Zwecke der Prüfung möglicher Schritte (Stichwort Zuverlässigkeit/Waffenbesitzverbot) aus gefahrenabwehrenden Gründen sichergestellt. Hierfür stehen die Ermittler in engem Kontakt mit der zuständigen Waffenbehörde des Landkreises Göttingen.

Die Tatverdächtigen selbst schweigen zu den Vorwürfen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen blieben beide im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen auf freiem Fuß.

Die Ermittlungen gegen sie wegen des Verdachts des "Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffen" nach dem Betäubungsmittelgesetz dauern an.

Auch die Auswertung der beschlagnahmten Asservate wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

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