Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Polizei, Kriminalit?t

210126-1.

26.01.2021 - 13:07:51

Polizei Hamburg / 210126-1. Festnahme nach Anruf eines falschen ...

Hamburg - Tatzeitraum: 20.01.2021 bis 22.01.2021; Tatort: Hamburg-Hamm

Letzte Woche wurde ein Hamburger Opfer eines falschen Microsoft-Mitarbeiters. Gegen einen daraufhin in Berlin festgenommenen Tatverd?chtigen wird wegen Betruges, aber auch wegen des Verdachts der Geldw?sche ermittelt.

Am Mittwoch letzter Woche erhielt der 66-j?hrige Gesch?digte aus Hamm einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters, der behauptete, der Rechner des Mannes sei gehackt worden. Zum Schutz vor weiterem Hacking kaufte der Gesch?digte eine angebliche Software und zahlte daf?r 150 Euro im Rahmen einer ?berweisung.

Am Tag darauf erhielt er pl?tzlich einen weiteren Anruf, bei dem mitgeteilt wurde, der Gesch?digte habe knapp 4.000 Euro auf sein Konto ?berwiesen bekommen. Tats?chlich war es auch zu einem entsprechenden Zahlungseingang gekommen. Abz?glich der Kosten f?r die Schutzsoftware sollte er dieses Geld per Expressbrief an eine Anschrift in Berlin-Reinickendorf verschicken.

Der Gesch?digte vermutete nun bereits, dass er es mit einem Betr?ger zu tun hat und verst?ndigte daraufhin die Polizei.

Als der scheinbar mit Geld gef?llte Brief am Freitagmittag in Berlin zugestellt wurde, nahmen Einsatzkr?fte der zur Unterst?tzung eingebundenen Polizei Berlin bei der Entgegennahme einen 24-j?hrigen Mann indischer Staatsangeh?rigkeit vorl?ufig fest.

Der Tatverd?chtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und die Beamten durchsuchten auch seine Wohnung. Anschlie?end wurde er mangels Haftgr?nden wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Nach den ersten Erkenntnissen stammt das ?berwiesene Geld ebenfalls aus einer Betrugsstraftat. Die weiteren Ermittlungen dazu sowie zu potenziellen Hinterm?nnern und m?glichen weiteren Gesch?digten dauern an und werden in Hamburg durch die zust?ndige Fachdienststelle f?r Cybercrimedelikte (LKA 541) gef?hrt.

Die Polizei Hamburg hatte zuletzt Mitte Januar vor falschen Microsoftmitarbeitern gewarnt (siehe auch Pressemitteilung 210114-3.).

So sch?tzen Sie sich:

- Seri?se Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den H?rer auf.

- Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Konto- oder Kreditkartendaten oder sonstige Zugangsdaten heraus.

- Gew?hren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

- Erstatten sie Strafanzeige, wenn sie Opfer einer solchen Attacke geworden sind.

- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn herunter. ?ndern Sie ?ber einen nicht infizierten Rechner unverz?glich betroffene Passw?rter.

- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits get?tigte Zahlungen zur?ckholen k?nnen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarb eiter/

Abb.

R?ckfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit Florian Abbenseth Telefon: +49 40 4286-56213 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/6337/4821780 Polizei Hamburg

@ presseportal.de