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Polizei, Kriminalit?t

200911-5.

11.09.2020 - 15:22:15

Polizei Hamburg / 200911-5. Vollstreckung von drei ...

Hamburg - Tatzeit: 10.06.2020 - 21.08.2020 Tatort: Hamburg

Umfangreiche Ermittlungen des f?r die Region Wandsbek zust?ndigen Landeskriminalamts 15 f?hrten auf die Spur von drei jungen M?nnern, die mittels Betrug in 73 F?llen Geld erbeuten.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatten der 19-j?hrige Deutsche und die beiden 21-j?hrigen Deutschen mehrere Nutzer eines Bezahldienstes betrogen.

Sie begannen offenbar bereits im Juni damit, Kaufinteresse bei Verk?ufern verschiedener Artikel in einem Online-Verkaufsportal vorzuspiegeln. F?r die anschlie?ende Bezahlung wollten die vermeintlichen K?ufer einen Bezahldienst verwenden. Wurde dies vom Verk?ufer akzeptiert, gab dieser seine hierf?r erforderliche E-Mail-Adresse heraus.

Anstatt nun die Ware ?ber den Bezahldienst zu bezahlen, verschafften sich die Tatverd?chtigen Zugriff zu dem Account des Nutzers.

Hierzu veranlassten sie ohne das Wissen des Verk?ufers die Sendung einer PIN an die E-Mail-Adresse des Verk?ufers. Anschlie?end erfragten sie unter Vort?uschung eines angeblichen K?uferschutzes diese PIN vom Verk?ufer. Die gutgl?ubigen Verk?ufer gaben diese PIN an die Tatverd?chtigen heraus und erm?glichten dadurch unwissentlich den Zugriff auf ihr eigenes Nutzerkonto.

Diese Zugriffsm?glichkeit auf die Konten der Verk?ufer nutzten die Tatverd?chtigen in 73 F?llen zu ihrem finanziellen Vorteil, indem sie unter anderem Gutscheine erwarben und diese weiter ver?u?erten. In weiteren 424 F?llen kam es zumindest zum Betrugsversuch.

Nachdem sich der Verdacht nach umfangreichen Ermittlungen gegen die drei M?nner erh?rtet hatte, wurden durch die Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungsbeschl?sse f?r die Wohnungen der Tatverd?chtigen erwirkt.

Die Beschl?sse wurden gestern zeitgleich vollstreckt. Hierbei stellten die Ermittler Beweismittel sicher.

Die drei M?nner verblieben nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ma?nahmen auf freiem Fu?, da keine Haftgr?nde vorlagen. Der 19-J?hrige wurde erkennungsdienstlich behandelt.

Die Ermittlungen dauern an.

Tipps und Hinweise der Polizei:

- Seien Sie vorsichtig bei der Weitergabe pers?nlicher Daten und ?berlegen Sie genau, ob die Weitergabe wirklich notwendig ist. - ?bermitteln Sie keine personalisierten Codes am Telefon an Ihnen unbekannte Personen. - H?ren Sie auf Ihr Bauchgef?hl - kommt Ihnen etwas "komisch" vor, sehen Sie von einem Verkauf ab. - Sollten Sie doch Opfer eines Betruges geworden sein, setzen Sie sich unbedingt mit der Polizei in Verbindung und erstatten Sie Anzeige.

Ri.

R?ckfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg Daniel Ritterskamp Telefon: 040 4286-56208 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg

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