Polizei, Kriminalität

190514-2.

14.05.2019 - 12:56:41

Polizei Hamburg / 190514-2. Schwerpunkteinsatz der Task Force ...

Hamburg - Zeit: 13.05.2019, 05:30 Uhr - 14.05.2019, 03:30 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet, Region Mitte I

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Task-Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Polizeibeamte 203 Personen überprüft und gegen 75 Personen Aufenthaltsverbote erteilt.

Auf dem Vorplatz vom Drob Inn wurde ein mutmaßlicher Dealer, ein 34-jähriger Türke bei einem Handel beobachtet. Er hatte bei der vorläufigen Festnahme neben einer geringen Menge Heroin knapp 45 Euro mutmaßliches Dealgeld bei sich. Nach Abschluss der ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde er der Untersuchungshaftanstalt zugeführt.

Im Bereich des Hansaplatzes wurden uniformierte Beamte von den Verantwortlichen einer Lokalität angesprochen. Sie gaben an, dass sich in ihrer Lokalität zwei Marokkaner aufhalten und mutmaßlich mit Betäubungsmitteln handeln würden. Die beiden Marokkaner (14, 15) hatten im Toilettenbereich neun Gripbeutel Marihuana deponiert und zusätzlich einen weiteren Gripbeutel bei sich. Zudem hatten sie 240 Euro mutmaßliches Dealgeld dabei. Sowohl die Betäubungsmittel als auch das Geld wurden beschlagnahmt. Die beiden Jugendlichen wurden dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.

Darüber hinaus konnte in der Sartoriusstraße in Hamburg-Eimsbüttel festgestellt werden, dass ein Pkw Smart als Bunker für Betäubungsmittel genutzt wurde. Im Rahmen der Überprüfung wurden durch Zivilfahnder des Polizeikommissariats 23 zwei 19-jährige Deutsche vorläufig festgenommen. Einer der 19-Jährigen hatte kurz zuvor etwa 53 Gramm Kokain aus dem Handschuhfach genommen. Im Anschluss wurden die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen in den Stadtteilen Eimsbüttel und Schnelsen durchsucht. In einer der Wohnungen wurden diverse Messer, ein Teleskopschlagstock, Verpackungsmaterial und ein Gerät zum Vakuumieren gefunden und beschlagnahmt. Die beiden 19-Jährigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen entlassen.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

Ri.

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