Polizei, Kriminalität

190111-3.

11.01.2019 - 15:36:37

Polizei Hamburg / 190111-3. Tataufklärung nach Diebstahl aus ...

Hamburg - Tatzeiten: 27.10. und 28.10.2018 Tatort: Hamburg-Steinwerder, Roßweg

Beamte der "Hafenkripo" (WSP 63) haben sechs Tatverdächtige ermittelt und sieben Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg vollstreckt. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei 63 richten sich gegen eine Tätergruppierung von fünf Personen, die im Verdacht stehen, in einem Lager im Roßweg eingebrochen zu sein und Waren im Wert von über 25.000 EUR entwendet zu haben. Es handelt sich bei allen Personen um deutsche Staatsangehörige (33, 34, 36, 37, 61). Eine 25-jährige Deutsche steht in diesem Zusammenhang zudem unter dem Verdacht der Hehlerei.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhren der 33-Jährige und der 61-Jährige bereits am Sonntag, den 27.10.2018 mit einem geliehenen Transporter das große Firmengelände, zu dem der 61-Jährige als Mitarbeiter in Teilen Zugang hatte. Sie suchten das Lager, welches sich separat auf dem Gelände befindet, auf, beluden den Transporter mit verschiedenen Waren und entfernten sich.

Am Folgetag erschienen die anderen Tatverdächtigen auf dem Firmengelände. Hier hatte der 37-Jährige, ebenfalls Mitarbeiter der Firma, den Zugang verschafft. Auch sie bedienten sich aus dem Lager, welches am Vortag nicht wieder verschlossen worden war. Hier wurden unter anderem Motorsägen, Quads und Pferdeartikel in den Transporter geladen und abtransportiert.

Bei den ersten Ermittlungen waren die Beamten auf einen aufmerksamen Zeugen getroffen, der sachdienliche Angaben zu dem Transporter machen konnte. Durch weitere, umfangreiche Ermittlungen konnten die Personen identifiziert werden.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Tatverdächtigen sowie für einen Reitstall in Neuengamme. Während die Beschlüsse in Soltau, Bomlitz und Neuenkirchen durch Beamte der Polizeiinspektion Heidekreis und ein Beschluss in Brieseland durch Beamte der Polizeiinspektion Havelland vollstreckt wurden, durchsuchten die Beamten der WSP 63 Objekte in Hamburg-Lohbrügge und Hamburg-Neuengamme.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden umfangreicher Beweismittel (Bekleidung, Handys) und Teilen des Diebesgutes. Der 33-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung, die weiteren Tatverdächtigen wurden nach Identitätsfeststellungen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Ermittlungen der WSP 63 dauern an.

Ri.

OTS: Polizei Hamburg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/6337 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_6337.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg Daniel Ritterskamp Telefon: 040 4286-56208 E-Mail: daniel.ritterskamp@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Erneut Drohfax mit Absender «NSU 2.0» aufgetaucht. Das sagte die Juristin Seda Basay-Yildiz der «Süddeutschen Zeitung». Ob das Schreiben im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einer mutmaßlich rechtsextremen Chatgruppe in der Frankfurter Polizei steht, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wollte sich nicht dazu äußern. Die Anwältin hatte im Prozess um Beate Zschäpe und die Terrorgruppe NSU Opfer vertreten und in anderen Verfahren mutmaßliche islamistische Gefährder verteidigt. Frankfurt - Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin hat nach eigenen Angaben erneut ein mit «NSU 2.0» unterschriebenes Fax mit massiven Drohungen erhalten. (Politik, 14.01.2019 - 15:12) weiterlesen...

Nach Polizisten-Suspendierung - Erneut Drohfax mit Absender «NSU 2.0» aufgetaucht. Nun soll erneut eine mit «NSU 2.0» unterschriebene Drohung aufgetaucht sein. Ein erstes solches Fax hatte auf die Spur einer mutmaßlich rechtsextremen Chatgruppe von Polizisten geführt. Die Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) sorgte für Entsetzen. (Politik, 14.01.2019 - 13:10) weiterlesen...

Rechte Bedrohug - Bericht: Anwältin erhält erneut Drohfax vom «NSU 2.0». Auch diesmal heißt der Absender «NSU 2.0». Die Anwältin hatte im Prozess um den rechtsterroristischen «Nationalsozialistischen Untergrund» Opfer vertreten. Zum wiederholten Male wird eine deutsch-türkische Juristin in Frankfurt mit einem Schreiben bedroht. (Politik, 14.01.2019 - 08:16) weiterlesen...

Rechte Bedrohung - Bericht: Anwältin erhält erneut Drohfax vom «NSU 2.0» München - Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin hat einem Medienbericht zufolge erneut ein mit «NSU 2.0» unterschriebenes Drohfax erhalten. (Politik, 14.01.2019 - 08:02) weiterlesen...

Bericht: Anwältin erhält erneut Drohfax vom «NSU 2.0». Wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtete, werden darin die Namen ihrer Eltern, ihres Mannes und ihrer Tochter genannt - aller Menschen, die unter ihrer Adresse gemeldet seien. So etwas könne man nicht über die sozialen Netzwerke herausfinden», sagte die Anwältin dem Bericht zufolge. Die Juristin hatte Anfang August 2018 nach Erhalt einer Drohung Anzeige erstattet. Die Frau hatte im Prozess um den rechtsterroristischen NSU Opfer vertreten. München - Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin hat einem Medienbericht zufolge erneut ein mit «NSU 2.0» unterschriebenes Drohfax erhalten. (Politik, 13.01.2019 - 23:58) weiterlesen...

Nach Attacke auf Schwangere stirbt Ungeborenes. Wie die Ermittler mitteilten, war die 25-Jährige durch die Stiche am Freitagabend lebensbedrohlich verletzt worden und musste notoperiert werden. Ihr Zustand sei inzwischen stabil. Der mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan, habe sich nach kurzer Flucht der Polizei gestellt. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen. Bad Kreuznach - Bei einer Attacke auf eine schwangere Frau in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach ist das Ungeborene so schwer verletzt worden, dass es kurze Zeit später gestorben ist. (Politik, 12.01.2019 - 19:50) weiterlesen...