Polizei, Kriminalität

180126-2.

26.01.2018 - 16:31:40

Polizei Hamburg / 180126-2. Anbringen einer dauerhaften ...

Hamburg - Zeit: 27.01.2018, 13:00 Uhr Ort: Einkaufszentrum Elbgaupassage, Elbgaustraße/Ecke Spreestraße, dortiger Parkplatz Hamburg-Lurup

Am Mittwoch, den 27.01.1999, gegen 13:15 Uhr, verschwand die damals 10-jährige Hilal ERCAN in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnanschrift in Hamburg-Lurup. Umfangreichste, intensivste und langjährige Ermittlungen der Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft Hamburg führten bis zum heutigen Tage nicht zur Aufklärung des Schicksals der kleinen Hilal. Hilal ist das einzige langzeitvermisste Kind Hamburgs.

Morgen soll eine dauerhafte Fahndungserinnerung am Einkaufszentrum Lurup angebracht werden. Medienvertreter sind hierzu ausdrücklich eingeladen.

Ein 2005 ermittelter Tatverdächtiger hatte damals gestanden, Hilal entführt und getötet zu haben. Allerdings zog der Verdächtige sein Geständnis später zurück und verweigerte auch das Zeigen eines Leichenablageortes. "Ob der verurteilte Sexualstraftäter die Ermittler damals täuschte, um sich in kruder Selbstwahrnehmung als wichtig erscheinen zu lassen oder ob er sich aus Feigheit über eventuelle strafrechtliche Konsequenzen zum Zurückziehen des Geständnisses entschloss, ist bis heute ebenfalls fraglich. Wir ziehen durchaus in Betracht, dass ein anderer Täter gehandelt hat. Wir ermitteln in alle Richtungen! Definitiv ausgeschlossen ist einzig die Familie Hilals!", sagt der Leiter der Ermittlungsgruppe Cold Cases im LKA Hamburg, Steven Baack. Hilals Familie hofft unterdessen, endlich zu erfahren, was am 27.01.1999 geschah.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Hamburg vergessen nicht und werden nicht aufgeben, Hilals Schicksal doch noch aufzuklären.

Aus diesem Grunde werden die Ermittler der EG Cold Cases sowie die Kriminalpsychologin Claudia BROCKMANN am Samstag, 27.01.2018, dem 19. Jahrestag des Verschwindens der kleinen Hilal ERCAN, um 13.00 Uhr, an dem Ort, an dem Hilal letztmalig gesehen wurde, eine dauerhafte Fahndungserinnerung anbringen. Die Familie ERCAN, die Staatsanwaltschaft Hamburg und der Eigentümer des Einkaufszentrums unterstützen diese neue Art der Zeugenzuwendung ausdrücklich.

"Wir hoffen, Zeugen von damals anzusprechen, die doch noch etwas zum Verschwinden Hilals beitragen können. Die kleinste Information mag ein riesiges Puzzleteil darstellen, das ein Bild komplettiert. Bitte rufen Sie die Ermittler der EG Cold Cases an!", so Steven Baack, Leiter der EG Cold Cases.

Für den entscheidenden Hinweis hat die Staatsanwaltschaft Hamburg eine Belohnung in Höhe von Euro 5000 Euro ausgelobt.

Im Anschluss an das Anbringen der Fahndungserinnerung steht der Ermittler der Cold Case Unit Volker Quast für O-Töne zur Verfügung.

Uh.

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