Polizei, Kriminalität

171109-1-pdnms Polizei rügt rücksichtslosen Egoismus

09.11.2017 - 15:21:53

Polizeidirektion Neumünster / 171109-1-pdnms Polizei rügt ...

A 215 / Blumenthal - 171109-1-pdnms Polizei rügt rücksichtslosen Egoismus

A 215 / Blumenthal / Die Bergung des umgestürzten Tanklastzuges auf der A 215 kurz vor der AS Blumenthal beschäftigte die Beamten des Polizeiautobahnreviers (PAR) Neumünster sowie die Bergungskräfte noch bis in die Abendstunden des 08.11.2017. Erst gegen 22.15 Uhr konnte die A 215 wieder für den Verkehr Richtung Kiel freigegeben werden. Der 49-jährige Fahrer konnte die Klinik bereits am Abend wieder verlassen. Es dürfte ein Gesamtschaden von etwa 250.000 Euro entstanden sein. Zunächst konnten die eingeleiteten Maßnahmen der Polizei inklusive der Vollsperrung der A 215, Richtung Kiel, am Bordesholmer Kreuz zügig und zielerichtet umgesetzt werden. Die Autobahnmeisterei hatte, wie in solchen Fällen üblich, den Abzweig zur A 215 mit Baken abgesperrt und entsprechende Lichtsignale und eindeutige Beschilderung aufgestellt. Parallel dazu wurden die Verkehrsteilnehmer im Verkehrsfunk über die aktuelle Situation informiert. Für alle am Unfallort eingesetzten eine nahezu optimale Situation, da dort ohne jegliche Behinderung durch Dritte gearbeitet werden konnte. Gegen 17.15 Uhr (es herrschte schon Dunkelheit) fuhren dann für die Einsatzkräfte völlig unerwartet etwa 60 Fahrzeuge auf die Unfallstelle zu. Zum Glück war diese mit einem Streifenwagen mit Blaulicht etwa 80 Meter vor dem Unfallort abgesichert. Ein äußerst mulmiges Gefühl hatte eine Beamtin des PAR Neumünster trotzdem bei dem plötzlichen Herannahen der Fahrzeuge. Offensichtlich hatten sich die Verkehrsteilnehmer ohne Rücksicht auf Beschilderung und Absperrung durch die Baken geschlängelt. An der Unfallstelle mussten nun die Arbeiten unterbrochen werden, um dann die Fahrzeuge Richtung Kiel durchschleusen zu können. Auf Ansprache äußerten sich die Verkehrsteilnehmer sinngemäß, dass sie die Vollsperrung nicht als solche wahrgenommen hätten. Vermutlich waren viele dem Herdentrieb erlegen und folgten einfach dem einen oder anderen, der dreist und bewusst die Absperrung ignorierte. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei überprüften daraufhin die eingerichtete Vollsperrung konnten aber keine Mängel feststellen. Allerdings beobachteten sie dann Fahrzeuge die sich unmittelbar vor der Schutzplanke zwischen der A 7 und der A 215 über das Dreieck ihren Weg auf die A 215 bahnten. So wurden gegen 18.15 Uhr 5 weitere Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeuge unmittelbar vor der Unfallstelle angehalten und zur Rede gestellt. Für die Beamten war offensichtlich, dass allen ihr Fehlverhalten klart war, so dass von Vorsatz ausgegangen werden musste. Dem entsprechend wurden die Personalien aufgenommen und Ordnungswidrikeitsverfahren eingeleitet. Die Betroffenen dürfen mit einer empfindlichen Geldbuße und einem Punkt in Flensburg rechnen. Darüber hinaus mussten sie nun bis 22.15 Uhr an der Unfallstelle ausharren, da eine nochmalige Unterbrechung der Bergungsarbeiten nicht möglich war. Die Polizei rügt dieses rücksichtlose und ignorante Verhalten ausdrücklich und weist darauf hin, dass sich dadurch durchaus gefährliche Situationen an einer solchen Unfallstelle ergeben können, zumal dort Fahrzeuge auch entgegengesetzt der Fahrtrichtung bewegt werden müssen, immer im Vertrauen darauf sicher Arbeiten zu können und nicht auf Dritte achten zu müssen.

Rainer Wetzel

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