Unfälle, Luftverkehr

Zwei Jahre nach dem Absturz - Die Germanwings-Katastrophe und was danach geschah

24.03.2017 - 09:32:05

Zwei Jahre nach dem Absturz - Die Germanwings-Katastrophe und was danach geschah. Berlin - Am 24. März 2015 zerschellte ein Airbus der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen. Was danach geschah:

2015:

26. März: Die Auswertung des Stimmenrekorders nährt den Verdacht, dass der Copilot Andreas Lubitz den Airbus mit Absicht in die Katastrophe steuerte.

30. März: Es wird offiziell mitgeteilt, dass der Copilot vor Jahren als suizidgefährdet eingestuft wurde und sich in Psychotherapie befand.

17. April: Bei einer Trauerfeier mit rund 1400 Gästen im Kölner Dom gedenken Angehörige und Staatsspitze der Opfer.

6. Mai: Laut Zwischenbericht der französischen Flugsicherheitsbehörde hatte der Copilot ein erkennbares Ziel: «das Flugzeug auf den Boden stürzen zu lassen».

11. Juni: Der Copilot war nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft fluguntauglich. Zu diesem Urteil seien mehrere Ärzte gekommen.

18. Juni: Die Staatsanwaltschaft in Marseille leitet ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung ein. Es soll auch eine mögliche Verantwortung von Germanwings und der Konzernmutter Lufthansa geklärt werden.

24. Juli: Hunderte Hinterbliebene der Katastrophe trauern im Bergdorf Le Vernet nahe der Absturzstelle.

2016:

17. Februar: Nach eigenen Angaben haben Lufthansa und Germanwings bisher 11,2 Millionen Euro an Vorschusszahlungen und Schmerzensgeld an die Angehörigen der Absturzopfer gezahlt.

13. März: Als Konsequenz aus der Katastrophe fordert die französische Untersuchungsbehörde BEA in ihrem Abschlussbericht routinemäßige Überprüfungen bei Ausfällen von Piloten. Außerdem verlangt die Behörde klare internationale Regeln zur Schweigepflicht von Ärzten.

13. April: Hinterbliebene reichen in den USA Klage gegen eine Flugschule ein, an der der Copilot ausgebildet wurde.

14. April: Der Bundestag beschließt strengere Kontrollen. Airlines sollen künftig untersuchen, ob ein Pilot bei Dienstantritt unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten steht.

2017:

9. Januar: Laut Staatsanwaltschaft wurden die Ermittlungen deutscher Behörden eingestellt. Der Copilot trägt demnach die Alleinschuld.

20. März: Die Familie des Co-Piloten Andreas Lubitz meldet sich zu Wort. In der Einladung zu einer Pressekonferenz in Berlin bezweifelt Lubitz' Vater die «Annahme des dauerdepressiven Copiloten, der vorsätzlich und geplant in suizidaler Absicht das Flugzeug in den Berg gesteuert haben soll».

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Am Abschlepphaken. Das Flugzeug war bei der Landung von der Piste abgekommen. Am Abschlepphaken: Ein Kran hebt im türkischen Trabzon ein Passagierflugzeug der Fluglinie Pegasus von einem Abhang. (Media, 18.01.2018 - 15:48) weiterlesen...

Zehn Tote bei Absturz von Militärhelikopter in Kolumbien. Der Helikopter sei aus bislang ungeklärter Ursache im Nordwesten des südamerikanischen Landes abgestürzt, teilten die Streitkräfte mit. Es habe keine Überlebenden des Unglücks gegeben. Der Absturzort zwischen den Ortschaften Segovia und Remedios gilt als schwer zugänglich. An Bord des Helikopters waren nach Angaben der Luftwaffe acht Soldaten und zwei Zivilisten. Segovia - Beim Absturz eines Militärhubschraubers in Kolumbien sind zehn Menschen ums Leben gekommen. (Politik, 17.01.2018 - 04:54) weiterlesen...

Kolumbien: Mindestens sieben Tote bei Absturz von Helikopter. Der Helikopter sei aus bislang ungeklärter Ursache im Department Antioquia im Nordwesten des südamerikanischen Landes abgestürzt, teilten die Streitkräfte mit. Sieben Leichen seien bereits geborgen worden. Nach drei weiteren Menschen werde noch gesucht. Der Absturzort zwischen den Ortschaften Segovia und Remedios gilt als schwer zugänglich. Segovia - Beim Absturz eines Militärhubschraubers in Kolumbien sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. (Politik, 16.01.2018 - 23:54) weiterlesen...

Flugzeug bei Landung fast ins Meer gestürzt. Alle Menschen an Bord hätten in Sicherheit gebracht werden könnten, teilte das Amt des Gouverneurs der Provinz Trabzon mit. Auch Pegasus teilte mit, die 162 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder seien bei dem Vorfall am Samstagabend nicht verletzt worden. Der Sender CNN Türk berichtete: «In Trabzon fehlten 25 Meter bis zur Katastrophe.» Die Boeing 737-800 war aus der Hauptstadt Ankara gekommen. Istanbul - Ein Passagierflugzeug der türkischen Fluglinie Pegasus ist bei der Landung im nordtürkischen Trabzon von der Piste abgekommen und fast ins Schwarze Meer gestürzt. (Politik, 14.01.2018 - 14:50) weiterlesen...

Knappe Kiste. Von den 168 Menschen an Bord wurde niemand verletzt. Knappe Kiste: Ein Passagierflugzeug der türkischen Fluglinie Pegasus ist bei der Landung im nordtürkischen Trabzon von der Piste abgekommen und fast ins Schwarze Meer gestürzt. (Media, 14.01.2018 - 14:04) weiterlesen...