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terre des hommes Deutschland e. V.

Zum Tag der Erde am 22.4.: / terre des hommes fordert globale Umweltgerechtigkeit

21.04.2021 - 12:07:33

Zum Tag der Erde am 22.4.: / terre des hommes fordert globale Umweltgerechtigkeit. Osnabr?ck - Anl?sslich des Tages der Erde am 22. April weist das Kinderhilfswerk terre des hommes auf die besondere Bedrohung von Kindern durch Umweltrisiken hin. Millionen Kinder leben in L?ndern, die aufgrund von Naturkatastrophen auf dauerhafte humanit?re Hilfe angewiesen sind. "Kinder in armen L?ndern ...

Osnabr?ck - Anl?sslich des Tages der Erde am 22. April weist das Kinderhilfswerk terre des hommes auf die besondere Bedrohung von Kindern durch Umweltrisiken hin. Millionen Kinder leben in L?ndern, die aufgrund von Naturkatastrophen auf dauerhafte humanit?re Hilfe angewiesen sind.

"Kinder in armen L?ndern sind einem deutlich h?heren Gesundheitsrisiko ausgesetzt als in wohlhabenden L?ndern. Wir brauchen deshalb ein Signal auf politischer Ebene hin zu globaler Umweltgerechtigkeit", erkl?rte Birte K?tter, Vorstandssprecherin von terre des hommes. "Kinder m?ssen vor Umweltrisiken gesch?tzt werden und die Chance haben, sich an der Gestaltung ihrer Zukunft aktiv zu beteiligen. Ein wichtiger Schritt dahin w?re ein verbindliches Recht auf gesunde Umwelt, das von allen Staaten anerkannt und in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verankert wird. Dieses Ziel wollen wir mit Hilfe unserer internationalen Kampagne "My Planet My Rights" erreichen".

Jedes Jahr sterben 1,7 Millionen Kinder unter f?nf Jahren aufgrund widriger Umweltbedingungen, 600.000 Kinder an Atemwegserkrankungen als Folge von Luftverschmutzung. Millionen Kinder leben in L?ndern, die aufgrund von Naturkatastrophen auf dauerhafte humanit?re Hilfe angewiesen sind. Rund 800 Millionen Kinder leiden unter Bleivergiftung durch Emissionen, arbeitende Kinder sind besonders h?ufig toxischen Belastungen ausgesetzt

Die klimabedingte Gletscherschmelze und Wetterextreme f?hren zu Ernteverlusten und Wassermangel. In Asien und Afrika f?hrt die Vernichtung von Mangrovenw?ldern zu ?berschwemmungen. Die Abholzung von W?ldern, toxische industrielle Einleitungen in Fl?sse, r?cksichtslose M?llentsorgung sowie die Vergiftung der Luft zerst?ren die Existenzgrundlage vieler Familien. Nach Expertensch?tzungen werden bis zum Jahr 2040 etwa 600 Millionen Kinder in Regionen mit extrem begrenzten Wasserressourcen leben. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation arbeiten 73 Millionen Kinder in Minen, auf landwirtschaftlichen Feldern und in Fabriken, wo sie giftigen Substanzen ausgesetzt sind. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen beziffert die Kosten f?r die Anpassung an den Klimawandel in den einkommensschw?chsten L?ndern bis 2050 auf 500 Milliarden Dollar pro Jahr.

Pressekontakt:

Ansprechpartner: terre des hommes-Kinderrechtsexperte Jonas Schubert, Tel. 01701603624. J.schubert@tdh.de

Weitere Informationen: terre des hommes Kampagnen-Seite "My Planet My Rights" www.my-planet-my-rights.org

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/9646/4894766 terre des hommes Deutschland e. V.

@ presseportal.de