Deutschland, Brennpunkte

Zum ersten sonnig-warmen Wochenende des Jahres zieht es Schwimmer in die Freibäder und Wanderer in die Berge.

07.04.2018 - 14:08:06

Abkühlung zu Wochenbeginn - Anbaden und Skifahren zwischen «Leo» und «Isabeau». Es ist T-Shirt-Wetter! Vor allem im Norden steht aber eine Abkühlung bevor.

  • Sonnenbad - Foto: Karl-Josef Hildenbrand

    Eine Frau genießt am Ufer der im Sonnenlicht glitzernden Ostrach in Bad Hindelang die frühlingshaften Temperaturen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

  • Sonnenschein am Starnberger See - Foto: Andreas Gebert

    Ausflügler gehen mit ihrem Hund bei sommerlichem Wetter über einen Steg am Ufer des Starnberger Sees in Niederpöcking. Foto: Andreas Gebert

  • Krokusse in Berlin - Foto: Christophe Gateau

    Krokusse blühen auf einer Wiese im Botanischen Garten in Berlin. Foto: Christophe Gateau

  • Wintersportler auf dem Feldberg - Foto: Steffen Schmidt

    Skifahrer genießen bei frühlingshaftem Wetter eine Abfahrt auf dem noch verschneiten Feldberg. Foto: Steffen Schmidt

Sonnenbad - Foto: Karl-Josef HildenbrandSonnenschein am Starnberger See - Foto: Andreas GebertKrokusse in Berlin - Foto: Christophe GateauWintersportler auf dem Feldberg - Foto: Steffen Schmidt

Berlin - Perfektes Frühlingswetter hat die Menschen in weiten Teilen Deutschlands nach draußen gelockt. Einige Freibäder zogen ihre Saisoneröffnung vor und begrüßten am Samstag erste Gäste, etwa in Freiburg im Breisgau.

Sonne, blauer Himmel und Temperaturen über 20 Grad - zu verdanken war das laut Deutschem Wetterdienst (DWD) dem Hoch «Leo» und dem Tief «Isabeau», zwischen denen sehr milde Luft nach Deutschland komme.

Aber auch Skifahrer kamen noch auf ihre Kosten. Rund um den Feldberg im Schwarzwald lag am Wochenende laut DWD rund 30 Zentimeter hoch Schnee. Die Skilifte dort sind bis Sonntag in Betrieb. Auch in den Alpen liegt nach Angaben des Deutschen Alpenvereins in höheren Lagen noch viel Schnee. In den bayerischen Voralpen südseitig könne man bereits gut wandern.

Wer sich lange draußen aufhält, um das Wetter zu genießen, sollte auf ausreichenden Sonnenschutz achten, riet der DWD. Die Sonne habe «schon eine sehr starke Kraft», sagte ein Meteorologe. Gerade jetzt im Frühjahr, bei trockener und klarer Luft, könne die Haut in der prallen Sonne schon nach einer halben Stunde verbrennen. Für Thüringen warnte der DWD vor einer hohen UV-Belastung.

Abkühlung holen sich die Deutschen an der Eisdiele immer häufiger mit Fruchteis, teilte die Union der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland (Uniteis) auf Anfrage mit. Das Fruchteis-Sortiment sei heute breiter gefächert als vor zehn Jahren. «Meloneneis, Blaubeereis, Pfirsicheis, also nicht nur die klassische Zitrone und Erdbeere» - gesucht werde etwas Frisches, erklärte Uniteis-Sprecherin Annalisa Carnio. Die «Eissorte des Jahres» des Verbands nennt sich «German Black Forest», angelehnt an die Schwarzwälder Kirschtorte.

Frisch wird es derzeit noch nachts: Besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands muss in den Nächten zum Sonntag und zum Montag bei Temperaturen von minus 1 bis plus 4 Grad noch mit Bodenfrost gerechnet werden.

Zum Wochenbeginn soll es vor allem in Norddeutschland bei Ost- und Nordostwinden auch tagsüber etwas kühler werden. Immerhin 14 bis 19 Grad seien dann noch möglich, prognostizierte der Wetterdienst. Im übrigen Deutschland seien am Montag Temperaturen von 19 bis 23 Grad zu erwarten. Abgesehen von einzelnen Schauern und Gewittern, die am Nachmittag für den Südwesten prognostiziert werden, soll es trocken bleiben.

Am Dienstag breiten sich laut DWD mehr Wolken aus, nur der Osten und der Südosten werden weiter mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt. Die Höchsttemperaturen sollen 15 bis 20 Grad betragen, im Westen und Süden bis 23 Grad.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Raketentests lösten Feuer aus - Moorbrand nun Fall für die Justiz - Kritik an Bundeswehr. Inzwischen qualmt es auf einer Fläche von mehr als 1000 Fußballfeldern. Nicht nur die Justiz hat Fragen. Die Bundeswehr feuert Raketen auf einem Übungsgelände ab und verursacht so einen Moorbrand. (Politik, 20.09.2018 - 17:56) weiterlesen...

Raketentests lösten Feuer aus - Moorbrand ist ein Fall für die Justiz - Kritik an Bundeswehr. Inzwischen qualmt es auf einer Fläche von mehr als 1000 Fußballfeldern. Nicht nur die Justiz hat Fragen. Die Bundeswehr wirft Raketen auf einem Übungsgelände ab und verursacht so einen riesigen Moorbrand. (Politik, 20.09.2018 - 17:14) weiterlesen...

Behörden: Löschen von Moorbrand kann noch Wochen dauern. Zwar sei es gelungen, die Lage zu stabilisieren, der Brand schwele aber weiter, teilte die Bundeswehr mit. In der letzten Nacht war der Rauch des Brandes in Meppen mehr als hundert Kilometer weit Richtung Bremen geweht worden. Der Brand war durch Raketentests Anfang September ausgelöst worden. Er hat sich inzwischen auf einer Fläche größer als 1000 Fußballfelder ausgedehnt. Meppen - Auch gut zwei Wochen nach dem Ausbruch eines Moorbrandes auf einem Waffentestgelände der Bundeswehr in Niedersachsen rechnen die Behörden mit einem noch langen Kampf gegen das Feuer. (Politik, 19.09.2018 - 17:46) weiterlesen...

Mehr als 120 Namen für Hochs und Tiefs stehen fest. Sie heißen Birgida, Leonore oder Janno. «Wir sind mit dem Wetterpatenstart für 2019 sehr zufrieden», sagte Thomas Dümmel vom Team Wetterpate der Freien Universität Berlin der dpa. Das FU-Institut für Meteorologie vergibt seit 1954 Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete. Ein Hoch kostet 299 Euro, ein Tief 199 Euro - jeweils plus Mehrwertsteuer. Mit dem Erlös kann die studentische Wetterbeobachtung an der Station fortgesetzt werden. Berlin - Erst seit einer Woche werden Wetterpatenschaften 2019 verkauft, da stehen schon mehr als 120 Namen für Hochs und Tiefs im kommenden Jahr fest. (Politik, 19.09.2018 - 09:46) weiterlesen...

Bundeswehr kämpft gegen Moorbrand nach Raketentest. «Im Moment versuchen wir, möglichst viel Wasser zum Brandort zu bringen, um den Boden zu durchnässen», sagte ein Bundeswehr-Sprecher. «Wir werden auf jeden Fall diese Woche noch beschäftigt sein.» Menschen kamen bislang nicht zu Schaden. Entstanden war das Feuer bei einem Waffentest: Von einem Hubschrauber hatten Soldaten Raketen abgefeuert. Eine Löschraupe der sollte das Feuer gleich löschen sollen, doch sie fiel aus. Meppen - Nach Raketentests auf einem Moorgebiet im niedersächsischen Meppen kämpfen Feuerwehrleute der Bundeswehr seit rund zwei Wochen gegen einen Flächenbrand. (Politik, 17.09.2018 - 19:58) weiterlesen...

Sommer kehrt zurück - Ach, wie schön: Mehr als 30 Grad und viel Sonne erwartet. Lediglich Nebelfelder am Morgen in der Nähe von Gewässern deuten noch darauf hin, dass der Sommer eigentlich vorbei ist, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Offenbach - Der Herbst geht in die Pause: In dieser Woche soll es in Deutschland wieder hochsommerlich werden. (Politik, 17.09.2018 - 19:10) weiterlesen...