Parteien, CDU

Zum ersten Mal präsentieren sich die bekanntesten Kandidaten für die Merkel-Nachfolge Seit an Seit.

09.11.2018 - 17:44:04

Erstes gemeinsames Treffen - Kandidaten für CDU-Vorsitz betonen fairen Wettstreit. Bald wird man sie öfter so sehen: Kommende Woche starten die drei eine Vorstellungstour durch Deutschland.

  • Armin Laschet - Foto: Thomas Reisener

    Stets im Bilde; NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) informiert sich über das Medienecho zur Merkel-Nachfolge. Foto: Thomas Reisener

  • Annegret Kramp-Karrenbauer - Foto: Kay Nietfeld

    In einer Umfrage liegt CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer gegenüber Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz leicht vorn. Foto: Kay Nietfeld

  • Jens Spahn - Foto: Federico Gambarini

    Freut sich auf den Wettbewerb um den Parteivorsitz: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Foto: Federico Gambarini

  • Kandidaten - Foto: Michael Kappeler

    Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union, weist Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn (v.l.) den Weg zur Kandidaten-Vorstellung. Foto: Michael Kappeler

Armin Laschet - Foto: Thomas ReisenerAnnegret Kramp-Karrenbauer - Foto: Kay NietfeldJens Spahn - Foto: Federico GambariniKandidaten - Foto: Michael Kappeler

Berlin - Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt haben sich die drei aussichtsreichsten Kandidaten für den CDU-Vorsitz mit einem Bekenntnis zu einem fairen Wettkampf präsentiert. «Ich freue mich auf diesen fairen Wettbewerb», sagte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin.

Neben ihr wollen sich der frühere Unionsfraktionschef und Gesundheitsminister Jens Spahn auf dem CDU-Parteitag am 7. Dezember zur Wahl stellen.

Vor dem Treffen der drei mit der Frauen-Union sagte Spahn, die CDU müsse bei den Wählern «Vertrauen zurückgewinnen». Gleichzeitig betonte er, die Zeit unter der Vorsitzenden Angela Merkel seien «18 gute Jahre» gewesen. Merz sagte, sein Ziel sei es, dass die CDU eine «Volkspartei bleibt, die in der Lage ist, zur politischen Mitte hin zu integrieren». Das «Ausfransen an den Rändern» müsse gestoppt, im besten Fall sogar rückgängig gemacht werden.

Der Vorstand der CDU-Frauenvereinigung hatte sich zuvor bereits klar für ausgesprochen. Anders als bei seinen Mitbewerbern steht die offizielle Nominierung bei Spahn noch aus. Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes im münsterländischen Borken wollte ihn am Freitagabend bei einer nicht öffentlichen Klausur in Nordhorn (Niedersachsen) nominieren.

Bundeskanzlerin Merkel hatte nach den schweren Verlusten für die Union bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen ihren Rückzug vom CDU-Vorsitz beim Parteitag in Hamburg angekündigt.

Die Kandidaten für ihre Nachfolge wollen sich bei acht Regionalkonferenzen der Parteibasis präsentieren. Das erste Treffen ist für kommenden Donnerstag in Lübeck angesetzt. Danach stellen sich die Kandidaten in Mainz, Seebach in Thüringen, Halle/Saale, Böblingen, Düsseldorf, Bremen und zum Abschluss am 30. November in Berlin vor. Auf den Regionalkonferenzen wollen sie nach einer Bewerbungsrede auch Fragen der Parteimitglieder beantworten.

@ dpa.de

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