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Gesundheit, Krankheiten

Zuletzt gab es bundesweit sehr viele Corona-Neuinfektionen, hinzu kommt nun ein großer Ausbruch in Bayern.

26.07.2020 - 15:22:09

Großer Ausbruch in Bayern - Bundesweit 305 Corona-Neuinfektionen. Dennoch wurden am Wochenende nur wenige Fälle gemeldet - eventuell wegen des Wochenend-Effekts.

Berlin/Dingolfing - Nach dem deutlichen Anstieg der täglichen Corona-Neuinfektionen am Ende der vorigen Woche hat das Robert Koch-Institut (RKI) bis Samstagabend 305 neue Fälle registriert.

Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 205 269 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Morgen mitteilte (Datenstand 26.7., 0.00 Uhr).

Demnach starben bundesweit 9118 mit dem Virus infizierte Menschen - seit dem Vortag kam kein neuer Todesfall hinzu. Bis Sonntagmorgen hatten 190.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Demnach sind in Deutschland mehr als 6000 aktive Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 registriert.

Am Donnerstag und Freitag waren dem RKI jeweils rund 800 Neuinfektionen gemeldet worden. Daraufhin hatte die Behörde die Entwicklung «sehr beunruhigend» genannt und an die Bevölkerung appelliert, Abstands- und Hygieneregeln konsequent einzuhalten. Die Zahlen der Neuinfektionen sind am Wochenende tendenziell niedriger als an Werktagen, weil nicht alle Gesundheitsämter ihre Werte übermitteln.

Nach einer Corona-Masseninfektion stehen auf einem großen Bauernhof im niederbayerischen Mamming fast 500 Menschen unter Quarantäne und dürfen den Betrieb nicht verlassen. Insgesamt 174 Erntehelfer wurden dort positiv auf Sars-Cov2 getestet, wie das Landratsamt Dingolfing-Landau am Samstagabend mitteilte. Auf dem Hof wurden infizierte von nicht infizierten Mitarbeitern getrennt.

Bundesweit lag die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 25.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,24 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 25.7., 0.00 Uhr, bei 1,25 (Vortag: 1,16). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

© dpa-infocom, dpa:200726-99-925702/5

@ dpa.de

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