Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Brände, Notfälle

Wohnhäuser, Flüchtlingslager, Gefängnisse - in Griechenland wird alles evakuiert, sobald das Feuer näher rückt.

07.08.2021 - 04:22:09

Hitze und Feuer - Brände halten Griechenland und Türkei weiter in Atem. Am Freitag war den Flammen wegen starker Winde nicht beizukommen. Auch in der Türkei geht der Kampf gegen das Feuer weiter.

  • Waldbr?nde in der T?rkei - Foto: Uncredited/NASA/AP/dpa

    Diese NASA-Satellitenaufnahme zeigt mehrere Waldbr?nde an der Mittelmeerk?ste der T?rkei. Foto: Uncredited/NASA/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Giannis Spyrounis/ilialive.gr/AP/dpa

    Ein Flugzeug wirft L?schwasser ?ber einem Waldbrand in Olympia ab. Foto: Giannis Spyrounis/ilialive.gr/AP/dpa

  • Niedergebrannter Wald - Foto: Uncredited/AP/dpa

    Die verheerenden Br?nde in der T?rkei hinterlassen verkohlte Landstriche. Foto: Uncredited/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Thodoris Nikolaou/AP/dpa

    Der Rauch der Waldbr?nde zieht ?ber das Feld - Sonnenblumen lassen die K?pfe h?ngen. Foto: Thodoris Nikolaou/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Marios Lolos/XinHua/dpa

    Im von verheerenden Waldbr?nden getroffenen Griechenland spitzt sich die Lage weiter zu. Foto: Marios Lolos/XinHua/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Angelos Tzortzinis/DPA/dpa

    Ein ausgebranntes Haus ist w?hrend eines Waldbrandes n?rdlich von Athen zu sehen. Foto: Angelos Tzortzinis/DPA/dpa

  • Zerst?rte Grabsteine - Foto: Anne Pollmann/dpa

    Vom Feuer zerst?rte Grabsteine stehen auf dem Friedhof des Dorfes Kalemler (Antalya). Foto: Anne Pollmann/dpa

  • Freiwillige Helfer - Foto: Angelos Tzortzinis/dpa

    Freiwillige Helfer geben ihr Bestes, um einen Waldbrand n?rdlich von Athen zu l?schen. Foto: Angelos Tzortzinis/dpa

  • Flucht vor den Flammen - Foto: Thodoris Nikolaou/AP/dpa

    Am Strand von Kochyli werden Menschen mit einer F?hre evakuiert. Foto: Thodoris Nikolaou/AP/dpa

Waldbr?nde in der T?rkei - Foto: Uncredited/NASA/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Giannis Spyrounis/ilialive.gr/AP/dpaNiedergebrannter Wald - Foto: Uncredited/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Thodoris Nikolaou/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Marios Lolos/XinHua/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Angelos Tzortzinis/DPA/dpaZerst?rte Grabsteine - Foto: Anne Pollmann/dpaFreiwillige Helfer - Foto: Angelos Tzortzinis/dpaFlucht vor den Flammen - Foto: Thodoris Nikolaou/AP/dpa

Athen/Istanbul - Für die zahlreichen Großbrände in Griechenland und der Türkei gibt es weiterhin keine Entwarnung. In der Nacht zum Samstag kämpften die Feuerwehrleute in beiden Ländern weiterhin gegen die Flammen. Immer wieder wurden Menschen aufgerufen, betroffene Regionen zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.

Im Norden Athens loderten die Flammen in der Nacht zum Samstag entlang vieler Kilometer und tauchten den Nachthimmel feuerrot. Noch am Abend wurden Orte evakuiert und die Menschen in Hotels, bei Verwandten und Bekannten untergebracht. Auf der Insel Euböa mussten die rund 2000 Bewohner des Ortes Limni per Fähre evakuiert werden, weil der Landweg von den Flammen abgeschnitten war. Auch die Halbinsel Peloponnes, Kreta weit im Süden des Landes und Städte wie Grevena hoch im Norden sind von den seit Tagen nach langer Hitze und Trockenheit ausgebrochenen Bränden betroffen.

Am Samstag sollen dem griechischen Zivilschutz zufolge die ersten internationalen Helfer in Aktion treten. Erwartet werden bisher 16 israelische und 100 ukrainische Feuerwehrleute ebenso wie 82 Rettungskräfte und zwei Löschflugzeuge aus Frankreich. Aus Zypern kommen 40 Feuerwehrleute und zwei Flieger. Die Schweiz schickte drei Löschhelikopter, Schweden ist mit zwei Löschfliegern dabei, ebenso Rumänien mit 112 Feuerwehrleuten und 23 Fahrzeugen.

Deutschland hat bisher keine Hilfe in die gebeutelte Region geschickt - aktuell wird aber geprüft, ob ein Bundesland Einsatzkräfte der Feuerwehr nach Griechenland entsenden kann. Seit Beginn der Brände haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums Griechenland, Albanien, Italien, Nordmazedonien und die Türkei über die EU Unterstützung angefragt. Die Bundesregierung sei zudem direkt um Hilfe gebeten worden. Gefragt worden sei jedoch überwiegend nach Löschflugzeugen, über die Deutschland nicht verfüge, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag.

Auch in der Türkei, in der besonders die Küstenregionen im Süden und Westen seit Tagen schwer betroffen sind, bedrohen Brände weiterhin zahlreiche Orte. Im westtürkischen Mugla kamen die Einsatzkräfte nicht zur Ruhe, im Bezirk Köycegiz wurden lokalen Behörden zufolge am Freitagabend die ersten Menschen in Sicherheit gebracht. Erneut mussten Feuerwehrkräfte ein Kraftwerk vor den Flammen schützen und brennbares Material wegschaffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Im südtürkischen Antalya hat sich die Lage inzwischen beruhigt. Dort haben die Brände jedoch große Zerstörung hinterlassen. Ganze Dörfer wurden in Asche gelegt. Die Katastrophenschutzbehörde Afad stellte Container als Notunterkünfte auf. Zugleich wächst die Wut auf die Regierung. Seit Beginn der Brände vergangene Woche wird immer wieder Kritik an deren Krisenmanagement laut.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-728418/20

@ dpa.de