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Konflikte, Schifffahrt

Wo wollte der Supertanker «Grace 1» hin, bevor er von der britischen Royal Navy in Gibralter festgesetzt wurde? Wenn der Iran diese Frage überzeugend beantwortet, könnte das Schiff seine Fahrt bald fortsetzen.

13.07.2019 - 19:34:06

Teheran soll Zweifel ausräumen - London will iranischen Öltanker gegen Zusicherung freigeben

  • HMS Monrose - Foto: Steve Parsons/PA/Archiv

    Die britische Fregatte HMS Montrose. Foto: Steve Parsons/PA/Archiv

  • Gibraltar stoppt Supertanker - Foto: Marcos Moreno/AP/

    Der Supertanker «Grace 1» neben einem Schiff der britischen Marine in den Gewässern von Gibraltar. Foto: Marcos Moreno/AP/

  • Supertanker «Grace 1» - Foto: Marcos Moreno/AP

    Wegen des Verdachts illegaler iranischer Öllieferungen für Syrien war der Supertanker «Grace 1» gestoppt worden. Foto: Marcos Moreno/AP

HMS Monrose - Foto: Steve Parsons/PA/ArchivGibraltar stoppt Supertanker - Foto: Marcos Moreno/AP/Supertanker «Grace 1» - Foto: Marcos Moreno/AP

London/Gibraltar - Im Streit zwischen London und Teheran über einen in Gibraltar festgesetzten iranischen Öltanker gibt es erste Anzeichen einer Entspannung.

Der britische Außenminister Jeremy Hunt stellte eine Freigabe des Schiffes durch die Behörden in dem britischen Überseegebiet in Aussicht, sollte der Iran zusichern, dass die Ladung nicht für Syrien bestimmt ist. Das teilte Hunt am Samstag nach einem Telefongespräch mit seinem iranischen Kollegen Mohamed Dschawad Sarif per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Sarif habe versichert, dass der Iran das Problem lösen wolle und keine Eskalation suche, betonte Hunt. Eine Bestätigung aus Teheran für die Angaben gab es zunächst nicht.

Die Behörden in Gibraltar und die britische Royal Navy hatten den Supertanker «Grace 1» in der vergangenen Woche vor Gibraltar wegen des Verdachts auf illegale Öllieferungen nach Syrien festgesetzt. Der Kapitän und drei weitere Mitglieder der Besatzung wurden vorübergehend festgenommen, aber inzwischen wieder gegen Kaution freigelassen.

Iran protestierte gegen das Vorgehen der britischen Behörden, bestellte mehrmals den Botschafter ein und forderte, das Schiff sofort weiterfahren zu lassen. Der Oberste Gerichtshof in Gibraltar ordnete jedoch an, dass das Schiff mindestens bis zum 21. Juli nicht wieder auslaufen darf. Der Iran bestreitet, dass die Öllieferung für Syrien bestimmt war, gibt aber auch nicht an, was stattdessen das Ziel des Supertankers gewesen sein soll.

Verschärft wurde der Streit durch einen Zwischenfall mit einem britischen Tanker in der Straße von Hormus am Mittwoch. Britischen Angaben zufolge hatten dort drei iranische Boote versucht, das britische Handelsschiff an der Durchfahrt zu hindern. Eine britische Fregatte zwang sie jedoch zum Abdrehen. Teheran bestritt jedoch, in den Vorfall verwickelt zu sein.

@ dpa.de

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