Unwetter, Verkehr

Winterliches Wetter verwandelt viele Straßen in Rutschbahnen.

13.11.2017 - 08:52:05

Wintereinbruch - Zahlreiche Unfälle bei Schnee und Glatteis. Die meisten Karambolagen gehen glimpflich ab. Doch nicht alle.

Offenbach/Berlin - Wintereinbruch zum Wochenauftakt: Schneefälle und überfrierende Nässe haben am Montag im Süden und Norden Deutschlands wieder zu etlichen Verkehrsunfällen geführt. Die meisten Karambolagen gingen glimpflich aus.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 3 zwischen Kitzingen und Wiesentheid in Nordbayern erlitt am Montagmorgen allerdings ein 41 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde eingeklemmt, als ein Transporter auf einen Lastwagen auffuhr, wie die die Polizei mitteilte. Die Ursache war zunächst unklar.

In Oberfranken, der Oberpfalz und anderen Teilen Bayerns führte Schneefall zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Als Ursache sieht die Polizei in den meisten Fällen überhöhte Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn. Der Deutsche Wetterdienst meldete am Montagmorgen weiterhin Glätte und Schneefall für Bayern. Für die Nacht auf Dienstag werden Frost und überfrierende Glätte erwartet.

Glatte Straßen führten am frühen Montagmorgen auch in Schleswig-Holstein zu mehreren Unfällen. Die Autobahn 7 musste zwischen Flensburg und Tarp gesperrt werden, nachdem ein Kleintransporter in die Leitplanke gefahren war. Ein nachfolgender Lastwagen landete bei einem Ausweichmanöver in der Böschung. Insgesamt krachte es in der Nacht und am Morgen gut zehn Mal. Meist blieb es nach Angaben der Polizei bei Blechschäden.

Bereits am Sonntagabend kam es auf den Autobahnen in Oberfranken und auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes zu zwölf Karambolagen, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Bei zwei Unfällen zogen sich drei Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu.

Der Schneefall hatte am Sonntagnachmittag eingesetzt. Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich allein auf den Autobahnen im Raum Hof und Bayreuth acht Verkehrsunfälle. Die Feuerwehr musste mindestens 30 Mal ausrücken, um die Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien.

Auch in anderen Regierungsbezirken kam es wegen des Wintereinbruchs zu Unfällen und Behinderungen. In der Oberpfalz ereigneten sich mindestens 20 Unfälle, Polizei und Feuerwehr mussten mehr als 50 Mal wegen umgestürzter Bäume und anderer Verkehrsbehinderungen ausrücken.

In den Mittelgebirgen war bereits am Sonntag der Winter eingezogen, etwa auf dem Brocken und in den Kammlagen des Harzes. Am Erbeskopf im Hunsrück rutschten erstmals in diesem Herbst Kinder mit Schlitten einen Rodelhang hinunter. Rund um den mit 816 Metern höchsten Berg von Rheinland-Pfalz waren bereits Räumfahrzeuge auf schneebedeckten Straßen unterwegs.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

«Umgeknickt wie Streichhölzer» - Nach dem Sturm herrscht Lebensgefahr in vielen Wäldern. Spaziergänger sollten viele Gebiete in nächster Zeit meiden. Umgestürzte Bäume, unpassierbare Straßen und Wege - Sturm «Friederike» haben viele Wälder hart getroffen. (Politik, 19.01.2018 - 16:24) weiterlesen...

Bahn verteidigt Betriebsstopp - Orkan «Friederike» lässt halbe Milliarde Euro Schaden zurück. Das Orkantief weckt böse Erinnerungen an «Kyrill». Der Sturm ist vorbei, doch die Bilanz ist bitter: Mindestens acht Menschen verlieren während «Friederike» ihr Leben. (Politik, 19.01.2018 - 16:22) weiterlesen...

Halbe Milliarde Euro Schäden durch «Friederike». Der schwere Sturm habe rund eine halbe Milliarde Euro Schaden angerichtet, wie aus ersten Schätzungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervorgeht. Die Bahn hatte den Fernverkehr deutschlandweit eingestellt, er kam inzwischen langsam wieder ins Rollen. Auch die Wetterlage entspannte sich. «Friederike» gilt als der schwerste Sturm in Deutschland seit «Kyrill», der auf den Tag genau elf Jahre zuvor über das Land hinweggefegt ist. Berlin - Orkan «Friederike» hat in Deutschland mindestens acht Menschen das Leben gekostet. (Politik, 19.01.2018 - 15:24) weiterlesen...

Abgeholzt Abgeholzt: Zahlreiche umgestürzte Bäume liegen im nordrhein-westfälischen Kleve am Rand einer Straße, nach dem Orkantief "Friederike" darüber hinweggefegte. (Media, 19.01.2018 - 13:50) weiterlesen...

Orkan zieht ab - Halbe Milliarde Euro Schäden durch «Friederike». Das Orkantief weckt böse Erinnerungen an «Kyrill». Der Sturm ist vorbei, doch die Bilanz ist bitter: Mindestens acht Menschen verlieren während «Friederike» ihr Leben. (Politik, 19.01.2018 - 12:58) weiterlesen...

Millionenschäden am Schienennetz nach Sturm «Friederike». An mehr als 200 Streckenabschnitten seien Reparaturen notwendig, teilte das Verkehrsunternehmen mit. Bahnreisende oder Mitarbeiter seien nicht zu Schaden gekommen. Die Bahn hatte gestern wegen des Sturms den Fernverkehr bundesweit eingestellt, erstmals seit 2007. Regional- und Fernverkehr nahmen am Freitag den Betrieb wieder auf, zahlreiche Strecken waren aber noch gesperrt. Berlin - Der Orkan «Friederike» hat nach Angaben der Deutschen Bahn Millionenschäden am Schienennetz angerichtet. (Politik, 19.01.2018 - 12:12) weiterlesen...