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Krankheiten, Gesundheit

Wie meist am Montag ist die Zahl gemeldeter Neuinfektionen in Deutschland vergleichsweise niedrig.

16.11.2020 - 10:26:07

Kein klarer Trend absehbar - 10.824 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet

  • Antigen-Schnelltests - Foto: Sven Hoppe/dpa

    Antigen-Schnelltest in einem Covid-19 Testcenter am Flughafen M?nchen. Foto: Sven Hoppe/dpa

  • Timmendorfer Strand - Foto: Bodo Marks/dpa

    Menschen sind bei sch?nem Wetter w?hrend des Teil-Lockdowns an der Ostsee unterwegs. Foto: Bodo Marks/dpa

Antigen-Schnelltests - Foto: Sven Hoppe/dpaTimmendorfer Strand - Foto: Bodo Marks/dpa

Berlin - Auch zwei Wochen nach dem Start des Teil-Lockdowns in Deutschland fehlt es weiter an deutlichen Anzeichen für eine Trendumkehr beim Infektionsgeschehen. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 10.824 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden.

Das sind zwar rund 6100 Fälle weniger als am Sonntag, wie aus Angaben des RKI vom Montagmorgen hervorgeht. Der Montagswert lag aber auch in den vergangenen Wochen unter dem vom Sonntag. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 13.363 gelegen - also um 2539 Fälle höher als an diesem Montag. Damit lag der Montagswert erstmals seit August nicht über dem der Woche zuvor. Ein gesicherter Trend lässt sich daraus aber noch nicht ablesen - zumal andere Kennzahlen für das Infektionsgeschehen weiter bedenklich hoch sind.

«Aktuell ist weiterhin eine große Anzahl an Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten», heißt es im RKI-Lagebericht vom Sonntag. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag demnach bei 1,03 (Vortag: 1,05). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch gut 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Zahl erfasster Neuinfektionen je 100.000 Einwohner über sieben Tage lag am Montag (Stand 00.00 Uhr) bei 143,3 (Vortag: 142,5). Vor vier Wochen (19.Oktober) hatte sie noch bei 45,4 gelegen. Eine hohe 7-Tage-Inzidenz zeigt an, dass sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat als Ziel ausgegeben, wieder in eine Region von 50 Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner zu kommen.

Wegen der Spannen von der Ansteckung zu Symptomen, Test und Erfassung sollte es nach RKI-Angaben zwei bis drei Wochen dauern, bis sich die Wirkung des seit zwei Wochen (2.November) greifenden Teil-Lockdowns mit Schließungen etlicher Einrichtungen bei den Infektionszahlen zeigt. Viele Menschen verhielten sich Analysen zufolge bereits zuvor wieder vorsichtiger. In den Zahlen der vergangenen Tage wurde dann auch zumindest ein Abflauen des Anstiegs bei der Zahl der Neuinfektionen sichtbar.

Immer stärker bemerkbar macht sich die hohe Zahl an Neuinfektionen auf den Intensivstationen. Seit Mitte Oktober steigt die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle dem RKI zufolge stark an, von 655 Patienten vor gut vier Wochen (15. Oktober) auf nun 3385 (15. November). Die Lage wird sich erwartbar noch verschlechtern: Bis ein Neuinfizierter, der einen schweren Covid-19-Verlauf entwickelt, auf einer Intensivstation landet, vergehen im Schnitt zehn bis zwölf Tage - und häufig bleiben die Patienten lange in den Kliniken.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 801.327 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 16.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 62 auf insgesamt 12.547 Das RKI schätzt, dass rund 515.200 Menschen inzwischen genesen sind.

© dpa-infocom, dpa:201116-99-345486/4

@ dpa.de

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