Prozesse, Kriminalität

Wie aus dem Nichts stürzt die junge Frau in einem U-Bahnhof die Treppe hinunter.

06.07.2017 - 16:18:04

Urteil in Berlin - Fast drei Jahre Haft für den Berliner U-Bahn-Treter. Sie ist völlig überrascht von dem Tritt in den Rücken. Den Angreifer kennt sie nicht. Nun ist er verurteilt.

Berlin - Rund acht Monate nach einem brutalen Fußtritt gegen eine junge Frau auf einer Berliner U-Bahn-Treppe ist der Täter zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den 28-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig.

Laut Urteil hatte der Mann im Oktober 2016 die Studentin mit einem wuchtigen Tritt in den Rücken eine Betontreppe im U-Bahnhof Hermannstraße im Stadtteil Neukölln hinuntergetreten. Die junge Frau erlitt einen Armbruch und eine Platzwunde am Kopf. Im Prozess hatte sie ausgesagt, sie habe monatelang unter dem Geschehen gelitten. In der ersten Zeit habe sie den Kontakt zur Außenwelt gemieden.

Der Angriff hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Der aus Bulgarien stammende Angeklagte hatte im Prozess gestanden und um Entschuldigung gebeten. Mit dem Urteil blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten beantragt hatte. Die Verteidigung hatte für eine Bewährungsstrafe plädiert.

Ein psychiatrischer Gutachter hatte dem Täter eine verminderte Schuldfähigkeit bescheinigt - wegen einer hirnorganischen Störung nach einem Autounfall sowie wegen Missbrauchs von Alkohol und Drogen.

Der Angreifer war durch Aufnahmen einer Überwachungskamera ermittelt worden. Dies hatte auch Forderungen nach verstärkter Videoüberwachung an öffentlichen Orten nach sich gezogen, um Kriminelle zu fassen.

Nach dem Angriff war der Angreifer zunächst geflüchtet, wurde aber kurz vor Weihnachten in Berlin festgenommen, als er mit einem Bus aus Frankreich ankam.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Plädoyers im Prozess um Hamburger Messerattacke erwartet. Hamburg - Mehr als ein halbes Jahr nach der tödlichen Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt werden heute die Plädoyers von Bundesanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Die Anklage wirft dem 27 Jahre alten Palästinenser Ahmad A. Mord versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Die Tat sei islamistisch motiviert gewesen. Der abgelehnte Asylbewerber hat bereits gestanden, am 28. Juli in einer Edeka-Filiale einen 50-Jährigen erstochen und einen weiteren Kunden schwer verletzt zu haben. Dann verletzte noch fünf weitere Menschen. Plädoyers im Prozess um Hamburger Messerattacke erwartet (Politik, 19.02.2018 - 02:02) weiterlesen...

Prügelattacke auf Berliner U-Bahnhof - Prozess gegen zwei Männer. Die Angeklagten sollen im Mai 2015 einen damals 24 Jahre alten Touristen auf einer Treppe im U-Bahnhof Schlesisches Tor unvermittelt und ohne Anlass angegriffen haben. Der Geschädigte sei geschlagen und getreten worden. Er habe schwere Kopfverletzungen erlitten. Die Verdächtigen waren zunächst unerkannt entkommen. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung im Herbst 2016 mit Bildern aus Überwachungskameras hatten sich die Angeklagten gestellt. Berlin - Nach einer brutalen Attacke auf einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg stehen heute zwei 27-Jährige vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. (Politik, 16.02.2018 - 04:56) weiterlesen...

Prozess in Niedersachsen - Heim-Erzieher soll jahrelang Jungen missbraucht haben. Deshalb muss er sich nun vor Gericht verantworten. Die Taten liegen Jahre zurück, der Vorwurf aber wiegt schwer: Ein Erzieher soll in einem Heim in Niedersachsen Kinder missbraucht haben. (Politik, 14.02.2018 - 16:28) weiterlesen...

Prozess in Niedersachsen - Erzieher soll jahrelang Jugendliche missbraucht haben. Vor dem Landgericht Bückeburg muss sich der 46-Jährige jetzt verantworten. Mindestens zehn Jahre lang soll ein Erzieher in einem Heim Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht haben. (Politik, 14.02.2018 - 12:32) weiterlesen...

Prozess - Erzieher soll jahrelang Jugendliche missbraucht haben. Vor dem Landgericht Bückeburg begann am Mittwoch der Prozess gegen einen 46-Jährigen. Er soll die Taten zwischen Mai 1999 und November 2009 begangen haben. Bückeburg/Rinteln - Mehr als zehn Jahre lang soll ein Erzieher in einem Heim in Rinteln (Niedersachsen) Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht haben. (Politik, 14.02.2018 - 11:14) weiterlesen...