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Jahreswechsel, Parteien

Wenn die CDU im Januar einen neuen Parteichef hat, steht die Frage nach dem Unions-Kanzlerkandidaten ganz oben auf der Tagesordnung.

28.12.2020 - 07:34:09

Kanzlerkandidatur - Dobrindt: Kür des Kanzlerkandidaten nach März-Landtagswahlen. Die CSU hat traditionell ein Mitspracherecht - und mit Markus Söder einen erfolgversprechenden Kandidaten.

  • Friedrich Merz - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

    Merz kandidiert auf dem CDU-Online-Parteitag am 16. Januar f?r die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

  • CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt - Foto: Christoph Soeder/dpa

    Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, bei einem Interviewtermin mit der Deutschen Presse-Agentur im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestags. Foto: Christoph Soeder/dpa

Friedrich Merz - Foto: Rolf Vennenbernd/dpaCSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt - Foto: Christoph Soeder/dpa

Berlin in einer breiten politischen Mitte aufstellen, forderte Dobrindt. «Gerade weil die SPD deutlich nach links abdriftet und gewillt ist, mit Linkspartei und Grünen eine zukünftige Regierung zu bilden, ist es wichtig, dass die Union in der Mitte und zwar in dem breiten Spektrum der Mitte aktiv ist», sagte der Landesgruppenchef.

«Klar für uns ist: Wir wollen eine unionsgeführte Bundesregierung nach dem 26. September erreichen», sagte Dobrindt. «Dazu gehört, dass wir dafür sorgen, dass die Union mit einheitlicher Linie sowohl inhaltlich als auch was die Unterstützung eines Kanzlerkandidaten anbelangt, zur Bundestagswahl antritt.»

Auf die Frage, wie die CSU reagieren werde, sollte sich der neue CDU-Chef schon auf dem Parteitag Mitte Januar zum Kanzlerkandidaten ausrufen lassen, sagte Dobrindt: «Jeder Kandidat zum Parteivorsitz der CDU weiß, dass die Frage der Kanzlerkandidatur eine gemeinsame Entscheidung der Unionsparteien ist. Und meine Erwartungshaltung ist, dass auch jeder seinen Anteil dazu beitragen wird, um eine gemeinsame Entscheidung zu ermöglichen.»

Dobrindt erwartet angesichts der mit der Bundestagswahl zu Ende gehenden Ära Merkel nach dann 16 Jahren als Kanzlerin größere politische Veränderungen. «Viele junge Menschen haben bisher nur eine aktive Kanzlerin Merkel erlebt. Dadurch entstehen ganz neue Herausforderungen für uns.» In der Vergangenheit habe es im Wahlkampf eine Kombination aus neuem Programm und bekannter Kanzlerin gegeben. «Heute ist es ein neuer Kandidat mit neuem Programm.» Damit gehe «auch eine höhere Bereitschaft der Wähler einher, neu auf die Parteienlandschaft zu schauen. Und damit entsteht auch eine höhere Flexibilität bei der Wahlentscheidung.»

© dpa-infocom, dpa:201228-99-827560/4

@ dpa.de