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Kriminalität, Auto

Weit mehr als 200 Mal brachen mutmaßliche Autoknacker aus Litauen in abgestellte Wagen ein, klauten Navis und Radios und richteten einen Millionenschaden an.

08.08.2019 - 08:22:06

Millionenschaden - Ermittlern gelingt Schlag gegen Autoknacker-Bande. Behörden aus drei Ländern ermittelten gemeinsam.

Heilbronn - Ermittlern in Baden-Württemberg ist ein weiterer Schlag gegen eine Bande mutmaßlicher Autoknacker gelungen. Es seien mindestens 279 einzelne Taten aufgeklärt worden, teilten die Staatsanwaltschaften Heilbronn und Mosbach mit.

Die Diebstähle - darunter vor allem Navigationsgeräte und Autoradios - sollen einen Schaden von mehreren Millionen Euro angerichtet haben. Weitere Einzelheiten zu den litauischen Verdächtigen sollen am Donnerstag (14.00 Uhr) in Heilbronn mitgeteilt werden.

An den Ermittlungen beteiligt waren neben den beiden Staatsanwaltschaften auch die baden-württembergische und die bayerische Polizei, das Bundeskriminalamt, die europäische Polizeibehörde Europol, die litauischen Sicherheitsbehörden und Beamte aus Belgien.

Immer wieder werden Taten organisierter Autoknacker-Banden bekannt. Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) ist Litauen ein führender illegaler Absatzmarkt in Osteuropa. In Deutschland gestohlene Autos oder Autoteile würden meistens ins Ausland geschmuggelt, die Wagen dort zerlegt. «Insbesondere in afrikanischen und osteuropäischen Staaten besteht nach wie vor eine hohe Nachfrage nach günstigen Kfz-Ersatzteilen», heißt es im Bundeslagebild Kfz-Kriminalität 2017 des BKA. «Diese kann durch die Entnahme von Ersatzteilen aus entwendeten Kfz gedeckt werden.» Verkauft würden Teile wie Airbags oder Navis, aber auch größere Komponenten wie Motoren, Getriebe und Karosserieteile «über gängige Internetportale». Allerdings geht die Zahl der Aufbrüche zumindest in Baden-Württemberg stark zurück.

@ dpa.de