Regierung, Geheimdienste

Washington - Nach der Freigabe von US-Präsident Donald Trump hat der Kongress ein umstrittenes Papier veröffentlicht, in dem der Bundespolizei FBI Fehler bei den Russland-Ermittlungen vorgeworfen werden.

02.02.2018 - 19:10:06

Nach Freigabe durch Trump - US-Kongress veröffentlicht umstrittenes Dokument

Im Kern geht es um die Überwachung von Carter Page, der im Wahlkampf als Berater für Trump tätig war. In dem Papier wird argumentiert, das FBI habe wichtige Informationen zu einem ihrer Informanten weggelassen, als es die Überwachung von Page bei einem Geheimgericht beantragte.

Die oppositionellen Demokraten hatten entschieden gegen eine Veröffentlichung des Dokuments protestiert, weil es aus ihrer Sicht unvollständig ist. Auch das FBI und das Justizministerium äußerten Bedenken.

Bei dem Informanten handelt es sich um den ehemaligen britischen Geheimdienstagenten Christopher Steele. In dem Dokument heißt es nun, das FBI habe in dem Antrag bei dem Geheimgerichts FISC nicht erwähnt, dass Steele von Demokraten dafür bezahlt worden sei, belastendes Material über Trump zusammenzutragen, obwohl die Behörde das zu diesem Zeitpunkt gewusst habe.

Allerdings war das Dossier zunächst während des Vorwahlkampfes von einem Republikaner finanziert worden. Später wurde Steele von Demokraten für seine Arbeit bezahlt.

Das Dossier enthält eine Auflistung von belastendem, aber nicht verifiziertem Material über Trumps Verbindungen zu Russland.

@ dpa.de

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