Medien, Menschenrechte

Washington - Nach dem mysteriösen Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi während oder nach einem Besuch im Konsulat seines Landes in Istanbul fordern die USA von Riad eine «gründliche Untersuchung».

09.10.2018 - 05:56:05

USA fordern Untersuchung nach Verschwinden Chaschukdschis. «Wir rufen die Regierung Saudi-Arabiens auf, eine gründliche Untersuchung des Verschwindens von Herrn Chaschukdschi zu unterstützen», sagte US-Außenminister Mike Pompeo. Der 59 Jahre alte Journalist und Regimekritiker Chaschukdschi wird seit fast einer Woche vermisst. Nach Dafürhalten türkischer Geheimdienstkreise wurde er im Konsulat ermordet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Saudischer König und Kronprinz empfangen Khashoggis Familie. König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman hätten Khashoggis Bruder Sahl und Khashoggis Sohn Salah bei dem Treffen im Palast kondoliert, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA. Die beiden Familienangehörigen hätten sich für die Beileidsbekundung bedankt. Saudi-Arabien hatte eingeräumt, dass Khashoggi im Istanbuler Konsulat des Landes gewaltsam getötet worden war. Demnach starb er bei einer Schlägerei. Riad - Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat die Führung in Riad enge Familienangehörige des Opfers empfangen. (Politik, 23.10.2018 - 16:44) weiterlesen...

Druck auf Riad steigt - Erdogan nennt Khashoggis Tötung «barbarischen Mord». Die versucht unterdessen, ihr angekratztes Image aufzubessern. Doch viele Fragen im Fall Khashoggi bleiben noch offen. Der Tod am Journalisten Khashoggi war ein «geplanter Mord», sagt Erdogan und widerspricht damit der Version der saudischen Führung. (Politik, 23.10.2018 - 16:26) weiterlesen...

Auge in Auge Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (r) empfängt Salah Khashoggi, den Sohn getöteten Journalisten Jamal Khashoggi, in Riad. (Media, 23.10.2018 - 16:22) weiterlesen...

Fall Khashoggi: Türkei durchsucht Haus eines mutmaßlichen Täters. 40 Polizisten seien zwei Stunden lang in dem dreistöckigen Haus in der Yalova-Provinz gewesen, berichtete die Zeitung «Hürriyet». Demnach soll das Gebäude einem Mitglied des 15-köpfigen Spezialkommandos gehören, das Khashoggi getötet haben soll. Lokalen Medien zufolge sei ein Kleinbus mit Mitgliedern des angeblichen Mörderteams am Tag von Khashoggis Verschwinden in der Gegend gesichtet worden. Istanbul - Türkische Sicherheitskräfte haben im Zuge der Suche nach Spuren des vermutlich ermordeten saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi eine Villa in der Nähe von Istanbul durchsucht. (Politik, 23.10.2018 - 15:14) weiterlesen...

Türkei hat «starke Beweise» - Erdogan nennt Tod Khashoggis «geplanten Mord» Wie viel weiß die Türkei wirklich über den Mord an dem kritischen Journalisten Jamal Khashoggi - oder will es öffentlich sagen? In einer mit Spannung erwarteten Rede sagt der türkische Präsident weniger als erhofft und gibt zu: Es gebe noch viele Fragen. (Politik, 23.10.2018 - 12:54) weiterlesen...

Erdogan nennt Tod Khashoggis «geplanten Mord». Die Türkei habe «starke Beweise in der Hand», sagte er während einer Fraktionssitzung seiner Regierungspartei AKP. Bahnbrechend neue Details gab Erdogan allerdings wider Erwarten nicht preis. Er hatte die mit Spannung erwartete Erklärung am Sonntag selbst angekündigt und gesagt, er werde «ins Detail» gehen. Die Türkei erwarte von Saud-Arabien, alle Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, sagte Erdogan. Istanbul - Der türkische Präsident Erdogan hat im Fall Khashoggi von einem «barbarischen geplanten Mord» gesprochen. (Politik, 23.10.2018 - 12:30) weiterlesen...