Konflikte, Russland

Washington / Moskau / Berlin - Im Syrienkrieg ist Russland die wichtigste Schutzmacht von Präsident Baschar al-Assad.

13.04.2018 - 13:26:06

Chronologie - Die USA, Russland und der Krieg in Syrien. Die USA führen ein internationales Bündnis zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an.

September 2014: Die USA und ihre Verbündeten bombardieren erstmals IS-Stellungen in Nordostsyrien.

September 2015: Auch Russland startet Luftangriffe. Sie richten sich gegen die IS-Miliz, vor allem aber gegen gemäßigtere Regimegegner.

Februar 2016: Die USA, Russland und Regionalmächte handeln eine Waffenruhe aus, die vor allem im nordsyrischen Aleppo immer wieder gebrochen wird.

September 2016: Moskau und Washington einigen sich auf einen Plan für eine politische Lösung des Konflikts - ohne Erfolg. Der Ton zwischen beiden wird später wieder schärfer.

März 2017: US-Marines werden in die Nähe der IS-Hochburg Al-Rakka entsandt, um die Rückeroberung der Stadt zu unterstützen.

April 2017: Nach einer mutmaßlichen Giftgasattacke im nordsyrischen Chan Scheichun greifen die USA einen Luftwaffenstützpunkt der syrischen Armee mit Raketen an und verhängen Sanktionen gegen Regierungsmitarbeiter.

Juni 2017: Bei Gefechten um Al-Rakka schießt das US-Militär einen syrischen Kampfjet ab. Moskau droht, Flugzeuge der US-Verbündeten ins Visier zu nehmen.

November 2017: Mit seinem Veto im UN-Sicherheitsrat verhindert Russland vorerst, dass die Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien verlängert werden.

Februar 2018: Bei einem der seltenen US-Angriffe auf regierungstreue Truppen kommen im Osten Syriens Dutzende Kämpfer ums Leben.

April 2018: Nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff syrischer Truppen auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Duma droht US-Präsident Donald Trump mit einem Raketenangriff.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Syrien-Konferenz beginnt. Die anhaltende Gewalt habe seit Beginn des Jahres knapp 700 000 weitere Menschen innerhalb Syriens vertrieben, heißt es in einem Appell zu dem heute beginnenden Treffen in Brüssel. Nach rund sieben Jahren Bürgerkrieg sind mittlerweile mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen, darunter über sechs Millionen Binnenvertriebene. Brüssel - Zum Beginn einer zweitägigen Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs haben Hilfsorganisationen zu großzügigen Finanzzusagen aufgerufen. (Politik, 24.04.2018 - 04:52) weiterlesen...

Putin spricht sich bei Macron für Syrien-Verhandlungen aus. Moskau - Im Syrien-Konflikt hat Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine Wiederbelebung von Friedensverhandlungen gedrungen. Die Situation habe sich durch den Raketenangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien verschlechtert, sagte Putin einer Mitteilung des Kremls in Moskau zufolge. Der Präsident habe diesen Raketenangriff als Völkerrechtsbruch kritisiert, hieß es weiter. Washington, Paris und London hatten am 14. April in einer gemeinsamen Aktion Ziele in Syrien angegriffen. Putin spricht sich bei Macron für Syrien-Verhandlungen aus (Politik, 23.04.2018 - 14:50) weiterlesen...

Ministerin fordert harten Kurs - Von der Leyen: «Putin schätzt keine Schwäche». «Präsident (Wladimir) Putin schätzt keine Schwäche. Anbiedern oder Nachgiebigkeit macht ihn nicht freundlicher», sagte die CDU-Politikerin der «Bild am Sonntag». Berlin - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen plädiert für einen harten Kurs gegenüber Moskau. (Politik, 22.04.2018 - 09:10) weiterlesen...

Russland: Chemiewaffen-Inspekteure sind unterwegs nach Duma. Moskau - Chemiewaffen-Experten der OPCW sind nach Angaben des russischen Außenministeriums nach tagelangem Warten zur ihrer Inspektion der Stadt Duma in Syrien aufgebrochen. Russland erwarte eine «maximal unvoreingenommene Untersuchung» der Ereignisse vom 7. April in Duma, hieß es aus dem Ministerium. Nach westlicher Auffassung hatte die syrische Armee damals Giftgas über Stadt abgeworfen. Die Experten der OPCW hatten wegen Sicherheitsproblemen tagelang auf den Einsatz warten müssen. Der Westen vermutete die Verantwortung dafür bei der syrischen Regierung und Russland. Russland: Chemiewaffen-Inspekteure sind unterwegs nach Duma (Politik, 21.04.2018 - 16:18) weiterlesen...

Positive Reaktionen in Moskau auf Nordkoreas Atomteststopp. «Moskau begrüßt die Entscheidung Nordkoreas, seine Atom- und Raketentests einzustellen», sagte ein Sprecher des Außenministeriums der Agentur Interfax. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hatte zuvor nach Angaben von Staatsmedien die Aussetzung der Atom- und Raketentests seines Landes angekündigt. Nordkorea folge dabei weitgehend Moskauer Vorschlägen, sagte der Parlamentsabgeordnete Kasbek Tajssajew, der die Kontakte der Staatsduma mit Nordkorea koordiniert. Moskau - Der von Nordkorea angekündigte Atomteststopp ist in Russland auf positive erste Reaktionen gestoßen. (Politik, 21.04.2018 - 10:42) weiterlesen...

Bundestag: Militärschlag in Syrien war völkerrechtswidrig. «Der Einsatz militärischer Gewalt gegen einen Staat, um die Verletzung einer internationalen Konvention durch diesen Staat zu ahnden, stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot dar», heißt es in dem Gutachten, das von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Berlin - Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat den von Deutschland unterstützten Militärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien als völkerrechtswidrig eingestuft. (Politik, 20.04.2018 - 17:06) weiterlesen...