Konflikte, Syrien

Washington - Die US-Regierung hat bereits vor fast genau einem Jahr nach einem Giftgasangriff in Syrien mit einem Militärschlag reagiert.

11.04.2018 - 17:22:05

Hintergrund - Der US-Militärschlag nach Giftgasangriff in Syrien 2017

Drei Tage nach einer Sarin-Attacke auf Chan Scheichun, für die später ein Untersuchungsteam der UN und der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) Damaskus verantwortlich machte, leiteten die US-Streitkräfte ihren ersten direkten Angriff auf die syrische Armee ein.

Dem Pentagon zufolge wurden in der Nacht zum 7. April 2017 59 Marschflugkörper des Typs Tomahawk von Kriegsschiffen aus auf den Luftwaffenstützpunkt abgefeuert, von dem der Giftgasangriff ausgegangen sein soll.

US-Präsident Donald Trump sagte seinerzeit, er habe den Militärschlag wegen der Verteidigung nationaler Sicherheitsinteressen angeordnet. Laut US-Verteidigungsministerium wurden dabei rund 20 Flugzeuge zerstört. Nach syrischen Angaben von damals kamen mehr als sechs Menschen ums Leben. Der Kreml bestätigte später, dass Washington Russland vorab über den Angriff informiert hatte.

Bei dem Giftgas-Angriff auf die noch heute von Rebellen kontrollierte Stadt Chan Scheichun kamen nach UN- und OPCW-Angaben mehr als 80 Menschen ums Leben. Syriens Regierung wies jede Schuld daran zurück und wurde dabei von Moskau unterstützt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Weißhelme: Deutschland nimmt voraussichtlich 47 Menschen auf. Die Bundesrepublik wolle acht Mitarbeitern der Weißhelme sowie deren Ehepartnern und minderjährigen Kindern Zuflucht bieten, sagte eine Sprecherin von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Die Weißhelme und ihre Familien waren in der Nacht zum Sonntag in einer bisher beispiellosen Rettungsaktion mit Hilfe Israels aus umkämpften Gebieten Syrien in Sicherheit gebracht worden. Berlin - Nach der Rettung Hunderter Mitglieder der syrischen Zivilorganisation Weißhelme nimmt Deutschland voraussichtlich 47 Menschen auf. (Politik, 23.07.2018 - 15:48) weiterlesen...

Sorge wegen Iran - Netanjahu spricht mit Lawrow über Lage in Syrien Jerusalem - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trifft an diesem Montag überraschend eine ranghohe russische Delegation zu Gesprächen über die aktuelle Lage in Syrien. (Politik, 23.07.2018 - 12:58) weiterlesen...

Zurück ins Nichts - Syrer machen sich auf den Weg in die Heimat. Viele wollen deshalb zurück. Doch sie treten eine Reise ins Ungewisse an - nicht nur weil die gefürchtete Regierung weiter an der Macht ist. Die Lage für syrische Flüchtlinge im Libanon ist trostlos. (Politik, 23.07.2018 - 12:46) weiterlesen...

Deutschland nimmt acht Weißhelme auf. Das teilte das Innenministerium mit. Es sei noch unklar, wie viele Familienmitglieder die Helfer der syrischen Organisation Weißhelme mit ins Land brächten. Die «Bild»-Zeitung hatte geschrieben, es handele sich um rund 50 Flüchtlinge. Mit Hilfe Israels waren zuvor Hunderte Weißhelme aus umkämpften Gebiet in Sicherheit gebracht worden. Berlin - Nach der Rettung etlicher Mitglieder einer syrischen Zivilorganisation nimmt Deutschland acht Mitarbeiter und deren Familien als Flüchtlinge auf. (Politik, 22.07.2018 - 22:00) weiterlesen...

Deutschland nimmt Familien auf - Syrische Weißhelme über Israel gerettet. Auch Deutschland will nun Flüchtlinge aufnehmen. Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100.000 Menschen gerettet, jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. (Politik, 22.07.2018 - 19:46) weiterlesen...

Deutschland nimmt 50 auf - Syrische Weißhelme über Israel gerettet. Jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. Nach ihrer dramatischen Evakuierung will auch Deutschland Dutzende Weißhelme aufnehmen. Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100.000 Menschen gerettet. (Politik, 22.07.2018 - 15:58) weiterlesen...