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Rente, Renteneintrittsalter

Was kommt auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer immer älter werdenden Gesellschaft zu? Regierungsberater schlagen Rente mit 68 vor.

08.06.2021 - 13:28:09

Eintrittsalter - SPD lehnt Rente mit 68 ab - Auch Altmaier dagegen. Die SPD will da nicht mitmachen.

Berlin lehnt eine Anhebung des Eintrittsalters ab. Das Rentenalter sei in der großen Koalition (2005-2009) «auf Vorschlag des geschätzten Kollegen» Franz Müntefering (SPD) auf 67 Jahre festgesetzt worden. «Dabei sollte es bleiben, das ist seit Jahren meine Meinung», schrieb Altmaier am Dienstag bei Twitter.

Aus der Wirtschaft kommen hingegen der Ratschlag, die Diskussion offen zu führen. Man dürfe nicht in eine Situation geraten, in der es mehr Leistungsempfänger als Leistungsgeber gebe, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger mit Blick auf die demografische Entwicklung im Land. «Die Diskussion muss geführt werden und sie muss ehrlich geführt werden.» Mit sturer Ablehnung sei das Thema nicht abzuschließen.

Der Wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums - ein Beratergremium - hatte eine Reform hin zur Rente mit 68 vorgeschlagen. Es drohten «schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2025». Das Renteneintrittsalter könne nicht langfristig von der Entwicklung der Lebenserwartung abgekoppelt werden. Nach geltender Rechtslage wird die Altersgrenze für die Rente ohne Abschläge bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben.

© dpa-infocom, dpa:210608-99-907083/3

@ dpa.de