Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Hochwasser, Katastrophen

Viele helfende Hände beseitigen bereits Schlamm und Trümmer.

19.07.2021 - 04:24:10

Hochwasser-Katastrophe - Bangen in Krisengebieten noch nicht vorbei. Dennoch richten sich auf viele Orte weiterhin bange Blicke. So ist in Bayern die Hochwasser-Gefahr noch nicht gebannt.

  • Suche nach Vermissten in Altenahr - Foto: Boris Roessler/dpa

    Polizisten suchen im Ger?ll an einer Ahrbr?cke nach m?glichen Opfern der Flutkatastrophe. Foto: Boris Roessler/dpa

  • Unwetter in Passau - Foto: Peter Kneffel/dpa

    Zwei Personen dichten den Eingang eines Caf?s mit einer speziellen Hochwassersperre ab, um das Geb?ude vor dem Wasser der Donau zu sch?tzen. Foto: Peter Kneffel/dpa

  • Zerst?rung in Bad Neuenahr - Foto: Thomas Frey/dpa

    Der Kursaal in Bad Neuenahr ist komplett verw?stet. Foto: Thomas Frey/dpa

Suche nach Vermissten in Altenahr - Foto: Boris Roessler/dpaUnwetter in Passau - Foto: Peter Kneffel/dpaZerst?rung in Bad Neuenahr - Foto: Thomas Frey/dpa

Der Leiter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Armin Schuster, verteidigte den Katastrophenschutz gegen Kritik. «Unsere Warninfrastruktur hat geklappt im Bund», sagte Schuster am Sonntagabend im «heute journal» des ZDF. «Der Deutsche Wetterdienst hat relativ gut gewarnt.» Das Problem sei, dass man oft eine halbe Stunde vorher noch nicht sagen könne, welchen Ort es mit welcher Regenmenge treffen werde. Über Warn-Apps seien 150 Warnmeldungen verschickt worden. Wo die Menschen in den Hochwassergebieten durch Sirenen gewarnt worden seien und wo nicht, könne er im Moment nicht sagen.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte in der Sendung, man werde darüber nachzudenken haben, wie man Warnsysteme verbessern könne und wie man jene erreichen könne, die keine App hätten. Auch bei der Koordination der Katastrophenhilfe sei «wahrscheinlich noch einiges zu tun». Der Minister lehnte aber eine Zentralisierung des Katastrophenschutzes in Berlin ab.

Theurer: «Erhebliches Systemversagen»

FDP-Fraktionsvize Michael Theurer sieht hingegen schwere Versäumnisse beim Bevölkerungsschutz. «Die rechtzeitigen Warnungen der Meteorologen sind weder von den Behörden noch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk hinreichend an die Bürgerinnen und Bürger kommuniziert worden», sagte Theurer der Deutschen Presse-Agentur. «Es bietet sich das Bild eines erheblichen Systemversagens, für das der Bundesinnenminister Seehofer unmittelbar die persönliche Verantwortung trägt.»

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach befand: «Beim Katastrophenschutz sind wir genauso schlecht vorbereitet wie beim Pandemie-Schutz.» Der «Rheinischen Post» (Montag) sagte Lauterbach: «Wir müssen uns jetzt darauf einstellen und vorbereiten, dass es in Zukunft mehr Naturkatastrophen geben wird und auch regelmäßig Pandemien. Die Infrastruktur dafür muss geschaffen und ausgebaut werden, der Katastrophenschutz hat hier eine zentrale Bedeutung.»

© dpa-infocom, dpa:210719-99-431522/3

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Starke Niederschläge - Helfer sollen Katastrophengebiet Ahr schnell verlassen. Erneuter Starkregen wird erwartet. Helfer sollen Ahr nun so schnell wie möglich verlassen. In den Katastrophengebieten im Westen Deutschlands steigt die Anspannung. (Politik, 24.07.2021 - 15:40) weiterlesen...

Katastrophenschutz - Warnung vor neuen Unwettern in Hochwasserregion. In Rheinland-Pfalz arbeitet der Katastrophenschutz auf Hochtouren. Den von der Flutkatastrophe besonders betroffenen Regionen stehen nun neue Starkregenfälle bevor. (Politik, 24.07.2021 - 11:46) weiterlesen...

Flutkatastrophe - Menschen in Flutregion bereiten sich auf neuen Regen vor. Nun drohen den betroffenen Regionen neue Starkregenfälle. Einsatzkräfte und Bewohner bereiten sich vor. Die Hochwasserkatastrophe hat bislang in Rheinland-Pfalz und NRW 179 Todesopfer gefordert. (Politik, 24.07.2021 - 06:02) weiterlesen...

Flutkatastrophe - In den Katastrophengebieten droht neuer Starkregen. Nun könnte es in NRW und Rheinland-Pfalz erneut heftig regnen. Nach der Flutkatastrophe in der vergangenen Woche laufen in den betroffenen Regionen in Westdeutschland die Aufräumarbeiten. (Politik, 23.07.2021 - 17:02) weiterlesen...

Hochwasserkatastrophe - Bahn: Viele Schäden bis Jahresende beseitigt. Nicht alle Schäden werden schnell behoben sein. Die Bahn schätzt die Schäden an Strecken, Bahnhöfen und Fahrzeugen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auf insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 12:30) weiterlesen...

Einsatz im Hochwassergebiet - RTL-Reporterin entschuldigt sich für Schlamm-Aktion. Doch offenbar rieb sich die RTL-Reporterin selbst mit Schlamm ein. Der Sender reagiert. Susanna Ohlen packt im Hochwassergebiet mit an - diesen Eindruck vermittelt ihr schmutziges Gesicht bei einer Schalte. (Wetter, 23.07.2021 - 09:42) weiterlesen...