Unfälle, Verkehr

Viel zu schnell war der verunglückte Zug im US-Bundesstaat Washington unterwegs - das ist das erste Ergebnis der Ermittler.

19.12.2017 - 13:12:05

Drei Tote und viele Verletzte - USA: Zug war vor Entgleisung viel zu schnell unterwegs

  • Bahnunglück in den USA - Foto: Brooke Bova, Washington State Patrol/AP

    Ort des Unfallgeschehens in Tacoma. Foto: Brooke Bova, Washington State Patrol/AP

  • Luftbild - Foto: KOMO-TV/AP

    Die Luftaufnahme zeigt den entgleisten Zug, der teilweise auf eine viel befahrene Autobahn stürzte. Foto: KOMO-TV/AP

  • Bahnunglück in den USA - Foto: Elaine Thompson

    Nach Angaben des Zugbetreibers Amtrak waren rund 80 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Foto: Elaine Thompson

Bahnunglück in den USA - Foto: Brooke Bova, Washington State Patrol/APLuftbild - Foto: KOMO-TV/APBahnunglück in den USA - Foto: Elaine Thompson

DuPont - Der im US-Bundesstaat Washington entgleiste Zug ist mehr als doppelt so schnell gefahren wie erlaubt. Statt rund 48 Kilometer pro Stunde sei er mit einer Geschwindigkeit von knapp 129 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen.

Das teilte Bella Dinh-Zarr von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am späten Montagabend (Ortszeit) mit. Dies habe die Auswertung des Datenschreibers ergeben. Es sei aber noch zu früh um zu sagen, warum der Zug so schnell unterwegs gewesen sei. Die genauen Hintergründe des Unglücks waren zunächst weiterhin unklar.

Der Zug 501 entgleiste am Montag bei seiner Jungfernfahrt auf einem neuen Gleisabschnitt nahe der Stadt DuPont südlich von Seattle und stürzte von einer Brücke teilweise auf eine Autobahn. Dabei wurden drei Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt. Nach Angaben des Betreibers Amtrak befanden sich etwa 80 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord.

Als der Zug auf die Autobahn kippte, traf er mindestens fünf weitere Fahrzeuge, wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete. Unter den Fahrzeuginsassen gab es demnach keine weiteren Todesopfer.

Der neue Abschnitt war nach Angaben des Bundesstaates Washington seit 2010 für 181 Millionen Dollar ausgebaut worden, um Kurven zu vermeiden. Er soll laut Amtrak zehn Minuten Zeitersparnis bringen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Fahrer übersehen Stauenden - Wieder tödliche Lkw-Unfälle auf der A3. Drei Menschen kommen ums Leben. Auf der A3 in Bayern kommt es innerhalb weniger Tage zu mindestens vier schweren Unfällen, weil Lastwagenfahrer das Ende eines Staus übersehen. (Politik, 15.02.2018 - 15:52) weiterlesen...

88-Jähriger fährt mit Auto in Discounter. Der Mann blieb bei dem Unfall unverletzt. Den Polizisten vor Ort sagte der Fahrer, er habe Gas- und Bremspedal verwechselt. Der Wagen des Mannes kam gegen 11.15 Uhr erst in der Eingangsschleuse des Marktes zum Stehen. Auto und Eingang wurden erheblich beschädigt. Mölln - Ein 88 Jahre alter Autofahrer ist mit seinem Wagen in einen Discounter in Mölln in Schleswig-Holstein gekracht. (Politik, 15.02.2018 - 14:52) weiterlesen...

Fahrer übersehen Stauenden - Wieder tödliche Unfälle auf der A3. In der Nacht haben erneut Lkw-Fahrer ein Stauende übersehen. Wieder starben Menschen. Erst am Dienstag waren bei Auffahrunfällen auf der A3 drei Menschen gestorben und mehrere verletzt worden. (Politik, 15.02.2018 - 12:40) weiterlesen...

Fahrer übersehen Stauende - Wieder tödliche Unfälle auf der A3. In der Nacht haben erneut Lkw-Fahrer ein Stauende übersehen. Wieder starben Menschen. Erst am Dienstag waren bei Auffahrunfällen auf der A3 drei Menschen gestorben und mehrere verletzt worden. (Politik, 15.02.2018 - 12:10) weiterlesen...

Fahrer übersehen Stauende - Wieder tödliche Unfälle auf A3. In der Nacht haben erneut Lkw-Fahrer ein Stauende übersehen. Wieder starben Menschen. Erst am Dienstag waren bei Auffahrunfällen auf der A3 drei Menschen gestorben und mehrere verletzt worden. (Politik, 15.02.2018 - 10:52) weiterlesen...

Fahrer übersehen Stauende - erneut tödliche Unfälle auf A3. Dabei starben am Mittwochabend zwei Menschen. In beiden Fällen waren nach Angaben der Polizei Lkw in ein Stauende gefahren. Erst am Dienstag hatte es auf der A3 drei ähnliche Unfälle gegeben. Dabei waren drei Menschen gestorben und mehr als zehn schwer verletzt worden. Biebelried - Auf der Autobahn 3 in Unterfranken hat es innerhalb kurzer Zeit erneut tödliche Unfälle mit Lastwagen gegeben. (Politik, 15.02.2018 - 07:18) weiterlesen...