Demonstrationen, Rassismus

«Unteilbar» - unter diesem Motto demonstrieren Tausende auf Berlins Straßen für eine solidarische Gesellschaft.

13.10.2018 - 15:22:05

150.000 Teilnehmer - Großdemonstration gegen Rassismus in Berlin. Sie haben prominente Unterstützer aus Politik und Kultur. An den Teilnehmern gibt es aber auch Kritik.

  • Demo gegen Rassismus in Berlin - Foto: Paul Zinken

    Teilnehmer der Kundgebung gegen Rassismus ziehen am Roten Rathaus vorbei. Foto: Paul Zinken

  • Kundgebung gegen Rassismus in Berlin - Foto: Paul Zinken

    Teilnehmer der Kundgebung «Unteilbar» gegen Rassismus. Foto: Paul Zinken

  • Für Toleranz - Foto: Paul Zinken

    Außenminister Heiko Maas nannte es ein großartiges Signal, dass so viele auf die Straße gehen. Foto: Paul Zinken

Demo gegen Rassismus in Berlin - Foto: Paul ZinkenKundgebung gegen Rassismus in Berlin - Foto: Paul ZinkenFür Toleranz - Foto: Paul Zinken

Berlin - Zu einer Demonstration gegen Rassismus sind in Berlin nach Veranstalterangaben bis Samstagnachmittag rund 150.000 Menschen gekommen, weit mehr als erwartet. Angemeldet hatten die Organisatoren lediglich 40.000. Die Polizei wollte keine eigenen Angaben dazu machen.

Als die Demonstrationsspitze auf ihrem Weg bereits das Brandenburger Tor erreicht hatte, standen die letzten Teilnehmer noch auf dem gut zwei Kilometer entfernten Alexanderplatz. Ziel war die Siegessäule im Tiergarten, wo die Abschlusskundgebung mit Auftritten verschiedener Musiker stattfinden sollte.

«Wir sind wahnsinnig zufrieden mit der Resonanz», sagte Felix Müller von der Inititive «Unteilbar» der Deutschen Presse-Agentur. Dies bestätige, dass viele Menschen ein Zeichen gegen rechts und für Solidarität hätten setzen wollen.

Unter dem Motto «Für eine offene und freie Gesellschaft - Solidarität statt Ausgrenzung» hatte das Bündnis «Unteilbar» zu dem Protest aufgerufen. Er richtet sich gegen rechte Hetze, Diskriminierung, das Flüchtlingssterben auf dem Mittelmeer und Kürzungen im Sozialsystem.

@ dpa.de