Regierung, Präsident

Ungebrochen ist die Welle der Kritik, die Trump nach seinen Äußerungen zu Charlottesville entgegenschlägt.

18.08.2017 - 07:06:06

Welle der Kritik - Senatorenkritik und Legendenbildung: Trump in Turbulenzen. Sie kommt aus der eigenen Partei nun auch von ungewohnter Seite. Und: Kurz nach dem Barcelona-Terror verbreitet Trump eine weitere Legende der Gewalt.

  • Protest in Philadelphia - Foto: Ricky Fitchett

    Menschen protestieren in Philadelphia mit Slogans wie «Trump legitimiert Hass» und «Lehre und verbreite Empathie». Foto: Ricky Fitchett

  • Rechtsextremisten - Foto: Steve Helber

    Rechtsextremistische Demonstranten versammeln sich in Charlottesville. Nach Gewaltausbrüchen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Foto: Steve Helber

  • David Duke - Foto: Shaban Athuman

    David Duke, früherer Ku-Klux-Klan-Führer und ehemaliger Abgeordneter des Repräsentantenhauses von Louisiana, bei der Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis in Charlottesville. Foto: Shaban Athuman

  • Rassisten-Demo - Foto: Alan Goffinski

    James Alex Fields Jr. (2.v.l.) in Charlottesville während einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis. Foto: Alan Goffinski

  • Blumen für Heather Heyer in Charlottesville - Foto: Steve Helber

    Provisorische Gedenkstätte für das Opfer Heather Heyer in Charlottesville. Foto: Steve Helber

  • Angriff - Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress

    Der Moment der Attacke: Ein Auto schleudert in Charlottesville Demonstranten in die Luft. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress

  • Gedenkgottesdienst für Heather Heyer - Foto: Kirchenangehörige und Trauernde beten in Charlottesville bei einem Gedenkgottesdienst für Heather Heyer, die bei den rechtsextremen Ausschreitungen getötet wurde. Foto: Evan Vucci

    Kirchenangehörige und Trauernde beten in Charlottesville bei einem Gedenkgottesdienst für Heather Heyer, die bei den rechtsextremen Ausschreitungen getötet wurde. Foto: Evan Vucci

  • Protestmarsch - Foto: Matt Slocum

    Die Proteste gegen die Gewalt von Charlottesville ebben nicht ab. Erneut gehen Menschen in den USA auf die Barrikaden, wie hier in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania. Foto: Matt Slocum

  • Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais

    US-Präsident Trump greift während seiner Aufsehen erregenden Pressekonferenz nach einem Zettel mit Anmerkungen. Foto: Pablo Martinez Monsivais

  • Donald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais

    US-Präsident Trump schlägt derzeit besonders scharfe Kritik entgegen, weil er nach den Zusammenstößen in Charlottesville Rassisten und Gegendemonstranten auf eine Stufe gestellt hatte. Foto: Pablo Martinez Monsivais

Protest in Philadelphia - Foto: Ricky FitchettRechtsextremisten - Foto: Steve HelberDavid Duke - Foto: Shaban AthumanRassisten-Demo - Foto: Alan GoffinskiBlumen für Heather Heyer in Charlottesville - Foto: Steve HelberAngriff - Foto: Ryan M. Kelly/The Daily ProgressGedenkgottesdienst für Heather Heyer - Foto: Kirchenangehörige und Trauernde beten in Charlottesville bei einem Gedenkgottesdienst für Heather Heyer, die bei den rechtsextremen Ausschreitungen getötet wurde. Foto: Evan VucciProtestmarsch - Foto: Matt SlocumTrump - Foto: Pablo Martinez MonsivaisDonald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais

in Bedminster (New Jersey) reagierte Trump am Donnerstag auch auf den Terroranschlag in Barcelona. Man werde alles tun, was nötig sei, um zu helfen, twitterte Trump.

Wenig später legte er auf Twitter nahe, im Kampf gegen Terrorismus die Methoden von General John Pershing zu studieren. Dieser soll - einer bereits mehrfach widerlegten Legende nach - auf den Philippinen 50 muslimische Gefangene mit Projektilen exekutiert haben, die er zuvor in Schweineblut getaucht hatte. Mit dem Blut der für gläubige Muslime unreinen Tiere sei ihnen der Weg ins Paradies versperrt gewesen. Trump: «Danach gab es 35 Jahre keinen islamistischen Terror mehr!»

Trump hatte diese Legende bereits im Wahlkampf 2016 zitiert. Laut Historikern gibt es nicht den geringsten Anlass, die Geschichte um Pershing für wahr zu halten, die sich angeblich in den Jahren der Moro-Rebellion (1899-1913) zugetragen haben soll.

In zahlreichen Reaktionen auf Trumps Tweet hieß es in US-Medien am Donnerstag, während die Welt noch um die Toten von Barcelona trauere, verweise der Präsident der Vereinigten Staaten auf eine Lüge, in der die Exekution Gefangener glorifiziert werde.

@ dpa.de

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