Olympia, Ski alpin

Teil eins des olympischen Kombinationsrennens hat Thomas Dreßen schonmal formidabel absolviert.

13.02.2018 - 07:10:06

Starke Abfahrt - Skirennfahrer Dreßen führt bei olympischer Kombination. Der Kitzbühel-Sieger war Schnellster der Abfahrt und geht als Führender in den Slalom. Dort haben dann aber andere wesentlich bessere Karten als der Speed-Spezialist.

Pyeongchang - Thomas Dreßen hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Abfahrt der Alpinen Kombination gewonnen und geht als Führender in den entscheidenden Slalom ab 07.00 Uhr (MEZ).

Der Skirennfahrer aus Mittenwald war 0,07 Sekunden schneller als der Norweger Aksel Lund Svindal. Auf Rang drei kam Matthias Mayer aus Österreich (0,13). «Es hat sich nicht schlecht angefühlt, ein paar Passagen wären aber schon noch besser gegangen», sagte Dreßen. «Ich habe probiert, mit Gefühl zu fahren und nicht zu viel zu riskieren.» Podestfavorit ist er trotz der Führung nicht.

«Er ist extrem cool, er kann sowas. Er lässt sich da nicht nervös warten», sagte Teamkollege Andreas Sander. «Die Medaillenchancen sind natürlich da, aber es wird für die Abfahrer extrem schwer.»

Die Slalom-Spezialisten und ersten Anwärter auf Gold haben nämlich ihren Rückstand in Grenzen gehalten. Der Franzose Alexis Pinturault (+1,04) geht als Zehnter in das Finale, Marcel Hirscher aus Österreich war Zwölfter (+1,32). Die Techniker profitierten davon, dass die Abfahrt wegen der Windverhältnisse verkürzt wurde.

«Klar wäre mir ein Start von ganz oben lieber gewesen, denn so ist es schon fast aufgelegt für die Slalomfahrer», meinte Dreßen. «Ich versuche jetzt einfach im Slalom Gas zu geben, und dann müssen wir schauen, was rauskommt.» Der Kitzbühel-Sieger war in dieser Saison im Weltcup in zwei Kombi-Rennen 5. und 14. geworden. Bei der WM 2017 in St. Moritz kam er nach Abfahrts-Rang drei am Ende auf den 14. Platz.

Die drei anderen deutschen Starter verpassten Platzierungen unter den besten 30. Andreas Sander wurde 32., wird auf den Slalom aber ebenso verzichten wie Josef Ferstl als 36. der Klassements. Für die zwei stehen die Spezialabfahrt am Donnerstag und der Super-G tags darauf im Fokus. Linus Straßer landete krankheitsgeschwächt auf Platz 39.

@ dpa.de

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